Post by International Rescue Committee Deutschland
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Sudan: Humanitärer Zugang, Schutz von Zivilist*innen und Schritte zu einer Waffenruhe – jetzt Die Sudan‑Konferenz in Berlin letzte Woche setzte mit Zusagen von rund 1,5 Milliarden Euro ein wichtiges Signal und stärkte die Rolle lokaler Akteure – in einem globalen Umfeld, in dem Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit zunehmend gekürzt werden. Doch die Mittel decken nicht einmal die Hälfte des tatsächlichen Bedarfs. Mit der bevorstehenden Regenzeit steigt der Druck weiter: ganze Regionen drohen von Hilfe abgeschnitten zu werden und die Ernährungsunsicherheit nimmt weiter zu. Finanzierung, egal welcher Höhe, allein wird nicht ausreichen, denn humanitäre Hilfe wird weiter systematisch blockiert, zivile Infrastruktur angegriffen und Zivilist*innen getötet, vertrieben und ausgehungert. Das sind klare Verletzungen internationalen Rechts. Weil auf der Konferenz keine verbindlichen Zusagen zur Wahrung dieser Rechte erreicht wurden, ist die deutsche Bundesregierung weiter gefordert. Ohne schnelles und entschlossenes politisches Handeln droht lebensrettende Hilfe zu spät zu kommen. Jetzt dringend notwendig: ▶️ gesicherter und ungehinderter humanitärer Zugang ▶️ wirksamer Schutz von Zivilist*innen und ziviler Infrastruktur ▶️ schnelle, flexible und bedarfsgerechte Finanzierung ▶️ verstärkter diplomatischer Einsatz für konkrete Schritte hin zu einer Waffenruhe 📷 Stellvertretende IRC-Regionaldirektorin für Ostafrika, Joyce Mogane, MBE und unsere deutsche Landesvertreterin Lena G. 👇 Ganze Pressemitteilung in den Kommentaren