Post by International Rescue Committee Deutschland

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Menschenhändler*innen nutzen soziale Medien gezielt zur Anwerbung – mit falschen Versprechen über ein besseres Leben in der EU. Dieser Entwicklung entgegenzuwirken war Ziel unseres TIES-Projekttreffens vergangene Woche in München. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen STOP dem Frauenhandel (Deutschland), Dedalus Cooperativa sociale (Italien), ARSIS - Association for the Social Support of Youth (Griechenland) und weiteren Akteur*innen aus sieben Ländern haben wir konkrete Ansätze diskutiert, um Betroffene von Arbeitsausbeutung, Zwangskriminalität und Menschenhandel besser zu schützen.  Die EU-Mitgliedstaaten haben teils sehr unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Das macht deutlich: Nur enge, länderübergreifende Zusammenarbeit schafft wirksamen Schutz. Zwei Ansätze standen im Mittelpunkt: 🔸 Digitale Streetwork – aufsuchende Sozialarbeit direkt dort, wo die Anwerbung stattfindet: in sozialen Medien und auf Online-Plattformen. So lassen sich Menschen niedrigschwellig und sicher erreichen und frühzeitig in Unterstützungsangebote vermitteln. Verschiedene neue Konzepte hierzu wurden in München verglichen. 🔸 Digitale Aufklärungskampagnen, die über Anwerbetaktiken, rechtliche Grundlagen und Unterstützungsangebote informieren und so der Anwerbung vorbeugen. Das Projekt TIES ist von der Europäischen Union kofinanziert.

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