Post by International Rescue Committee Deutschland
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Vor sechs Monaten identifizierte unsere Emergency Watchlist 2026 die 20 Länder, in denen sich die humanitäre Lage in diesem Jahr am stärksten verschlechtern wird und warnte vor einer neuen Welt(un)ordnung. Damals waren 117 Millionen Menschen vertrieben, fast 40 Millionen katastrophalem Hunger ausgesetzt. Seitdem hat sich die Lage weiter zugespitzt. Der Iran-Krieg, der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, eine globale Ernährungskrise und kollabierendе Hilfsbudgets – das sind keine isolierten Krisen. Es ist die neue Welt(un)ordnung in der Praxis – eine Welt mit mehr Krisen und weniger Mitteln, um sie einzudämmen. „Dass Krisen sich heute unkontrollierbar zu verschärfen scheinen, ist kein Naturgesetz – es sind die Folgen geschwächter Hilfssysteme und politischer Entscheidungen, die Reaktion über Vorbeugung stellen", sagt Lena G., Landesvertreterin von IRC Deutschland. In der Watchlist-Halbjahresbilanz benennt IRC fünf Herausforderungen, die fragile Länder weltweit gleichzeitig treffen – und fünf konkrete Maßnahmen, die internationale Regierungen jetzt ergreifen müssen, um gefährdete Bevölkerungen zu schützen. Zum vollständigen Bericht ⬇️