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Lamborghini zieht die falschen Schlüsse aus Ferraris E-Auto. Das Publikum hat vielfach mit Spott auf das erste Ferrari-Elektroauto reagiert. Lamborghini-CEO Stephan Winkelmann sieht sich daher indirekt bestätigt: Die Entscheidung, eigene E-Auto-Pläne auf Eis zu legen, war richtig, so seine sinngemäße Botschaft in einem aktuellen Interview. Aber was wurde am Luce eigentlich kritisiert? → Das Außendesign: rundlich, minimalistisch, fließende Formen statt Kanten → Die Handschrift: Jony Ive, früher Chefdesigner bei Apple, hat aus dem Ferrari ein glattes Designobjekt gemacht. Es fehlt das Aggressive, das einen Ferrari zum Ferrari macht. Der Elektroantrieb mit über 1.000 PS? Spielt bisher in der Debatte keine Rolle. Das Publikum hat auf den Bruch mit der Marken-DNA reagiert. Nicht auf den elektrischen Antrieb. Ist Lamborghini da also auf dem Holzweg? Die eigentliche Lehre lautet nämlich nicht: "E-Autos kommen beim Supercar-Publikum nicht an." Sie lautet: "Bau kein Auto, das nur aussieht wie ein aufgeblasener iPod. Es muss deine Markenidentität verkörpern." Wir finden: Winkelmann verwechselt Designkritik mit Antriebskritik. Ein E-Auto, das wie ein Lamborghini aussieht, würde vermutlich eine ganz andere Reaktion hervorrufen als der "iFerrari". Wir bezweifeln, dass die Plug-in-Hybrid-Strategie bei Lamborghini langfristig richtig ist, wenn die Konkurrenz konsequent elektrifiziert. Was meint ihr? → Winkelmann hat recht: E-Autos passen nicht zu Supersportwagen → Lamborghini verwechselt Design- mit Antriebskritik #Ferrari #Lamborghini #Elektroauto #Automobilindustrie #Elektromobilität

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