Post by inspire AG

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Nicht jedes Kilogramm ist gleich: Wie schädlich ein Werkstoff für die Umwelt ist, wird oft anhand der CO₂-Emissionen pro Kilogramm bewertet und damit auf die Materialmasse bezogen. Bei Werkstoffen für Werkzeugmaschinen greift ein solcher kg-zu-kg-Vergleich jedoch zu kurz: Maschinenstrukturen müssen definierte Steifigkeitsanforderungen erfüllen. Ein direkter Austausch eines Werkstoffs führt daher nicht zwangsläufig zur gleichen Leistungsfähigkeit.   Auf der diesjährigen CCPT-Konferenz am KIT Karlsruhe hielt Eduard Relea von inspire AG einen Vortrag zum Thema: „Material Choice Alone is Misleading; From Mass-Based to Function-Based Carbon Footprints: A Comparative LCA of Machine Tool Structural Materials“   Die vorgestellte Studie vergleicht Mineralguss, UHPC und Grauguss sowohl auf Basis der Materialmasse als auch unter Berücksichtigung der erforderlichen Steifigkeitsperformance. Eine zentrale Erkenntnis dabei: Die Nachhaltigkeitsbewertung kann sich deutlich verändern, abhängig davon, wie die funktionale Einheit definiert wird. Für die Entwicklung nachhaltiger Produktionssysteme bedeutet das, Werkstoffe nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre Umweltwirkungen im Kontext der tatsächlich geforderten technischen Leistung zu bewerten.   Die Diskussionen auf der CCPT-Konferenz haben einmal mehr gezeigt, dass nachhaltige Entscheidungen im Maschinenbau selten einfache Antworten zulassen. Genau deshalb ist der Austausch zwischen Forschung und Industrie so wertvoll.   Interesse an den Ergebnissen oder an einem fachlichen Austausch? Dann freut sich Eduard Relea über Ihre Kontaktaufnahme: [email protected]   #inspireAG #LCA #Maschinenbau #Werkzeugmaschinen #Nachhaltigkeit #CircularProduction #LifeCycleAssessment #Engineering #CCPT

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