Post by Inken Gierow

CEO, WORKPLACE EXPERIENCE EXPERT: FURNITURE & DESIGN FOR CORPORATE OFFICE & SHARED SPACES ๐Ÿ”น๏ธConsulting - Planning - Executing๐Ÿ”น๏ธ ๐Ÿ”ธ๏ธKEYNOTES ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช&๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ง : #FutureOfWork #SustainableOffice #WorkplaceExperience๐Ÿ”ธ๏ธ

๐•„๐•–๐•š๐•Ÿ โ„๐•–๐•ครผ๐•ž๐•–๐•– ๐•Ÿ๐•’๐•”๐•™ ๐••๐•–๐•Ÿ ๐Ÿ› ๐••๐•’๐•ช๐•ค ๐• ๐•— ๐••๐•–๐•ค๐•š๐•˜๐•Ÿ ๐•š๐•Ÿ ๐•‚๐• ๐•ก๐•–๐•Ÿ๐•™๐•’๐•˜๐•–๐•Ÿ? Die #Arbeitswelt wird weicher. Nicht im Sinne von weniger professionell. Sondern im Sinne von menschlicher. Was mir auf den 3daysofdesign in Kopenhagen besonders aufgefallen ist: โžก๏ธ Modulare Sofas in organischen Formen. FlieรŸende Landschaften statt starrer Sitzgruppen. โžก๏ธ Krรคftige, warme Erdtรถne, wie zum Beispiel Burgunderrot oder Terrakotta in Kombination mit Blaugrau und Moos- oder Olivgrรผn. Dazu Walnuss- und Nussbaumholz. โžก๏ธ Materialien, die nicht laut sind, aber Tiefe haben. Fรผr mich ist das mehr als ein Farb- oder Mรถbeltrend. Es ist eine Gegenbewegung. Nach Jahren von Effizienz, Raster, Flex Desk, Videocalls, Tools und Prozessoptimierung entsteht offenbar ein starkes Bedรผrfnis nach Rรคumen, die wieder mehr #Kรถrpergefรผhl zulassen. Rรคume, die nicht nur funktionieren. Sondern halten. Beruhigen. Verbinden. Atmosphรคre schaffen. Gerade fรผr Arbeitswelten ist das spannend. Denn wenn Bรผros heute Menschen zurรผckholen oder รผberhaupt wieder relevant sein wollen, reicht es nicht, ein paar Arbeitsplรคtze bereitzustellen. Dann mรผssen sie etwas bieten, was der einzelne Bildschirm zu Hause nicht kann: โ–ช๏ธRรคumliche Qualitรคt. โ–ช๏ธGemeinschaft. โ–ช๏ธMaterialitรคt. โ–ช๏ธIdentitรคt. โ–ช๏ธEin Gefรผhl von Zugehรถrigkeit. Die organischen Formen, die warmen Farben und die wohnlicheren Settings erzรคhlen genau davon. Aber der entscheidende Punkt ist: Wohnlichkeit allein ist noch keine gute Arbeitswelt. Ein modulares Sofa macht noch keinen #SocialSpace. Eine schรถne Farbe macht noch keine #Kultur. Ein warmer Holzton macht noch keine #Identitรคt. Die Aufgabe fรผr Innenarchitektinnen, Planer und Gestalter von Arbeitswelten wird deshalb anspruchsvoller: ๐•Ž๐•š๐•ฃ ๐•žรผ๐•ค๐•ค๐•–๐•Ÿ ๐”ธ๐•ฅ๐•ž๐• ๐•ค๐•ก๐•™รค๐•ฃ๐•– ๐•Ÿ๐•š๐•”๐•™๐•ฅ ๐•Ÿ๐•ฆ๐•ฃ ๐•˜๐•–๐•ค๐•ฅ๐•’๐•๐•ฅ๐•–๐•Ÿ. ๐•Ž๐•š๐•ฃ ๐•žรผ๐•ค๐•ค๐•–๐•Ÿ ๐•ค๐•š๐•– ๐•ค๐•ฅ๐•ฃ๐•’๐•ฅ๐•–๐•˜๐•š๐•ค๐•”๐•™ รผ๐•“๐•–๐•ฃ๐•ค๐•–๐•ฅ๐•ซ๐•–๐•Ÿ. Wo braucht ein Unternehmen Wรคrme? Wo braucht es Ruhe? Wo braucht es Begegnung? Wo braucht es Konzentration? Und wo wird โ€žgemรผtlichโ€œ vielleicht sogar zum Problem, weil Klarheit, Struktur oder Funktion fehlen? Mein Eindruck aus Kopenhagen: Der nรคchste relevante Schritt in der Bรผrogestaltung ist nicht einfach โ€žmehr wohnlichโ€œ ๐˜€๐—ผ๐—ป๐—ฑ๐—ฒ๐—ฟ๐—ป ๐—ฏ๐—ฒ๐˜„๐˜‚๐˜€๐˜€๐˜๐—ฒ๐—ฟ. Mehr Gefรผhl, ja. Mehr Material, ja. Mehr Farbe, ja. Mehr organische Formen, ja. Aber immer mit der Frage: ๐•Ž๐•’๐•ค ๐•ค๐• ๐•๐• ๐••๐•š๐•–๐•ค๐•–๐•ฃ โ„๐•’๐•ฆ๐•ž ๐•š๐•ž ๐”ธ๐•๐•๐•ฅ๐•’๐•˜ ๐•จ๐•š๐•ฃ๐•œ๐•๐•š๐•”๐•™ ๐•๐•–๐•š๐•ค๐•ฅ๐•–๐•Ÿ? Fรผr mich liegt genau darin die Zukunft guter Arbeitswelten: Sie dรผrfen weich sein. Sie dรผrfen warm sein. Sie dรผrfen sinnlich sein. Aber sie mรผssen trotzdem prรคzise geplant sein. Danke fรผr diese Eindrรผcke an NORR11, Muuto, GUBI, Normann Copenhagen, Andersen Furniture, Ferm Living und &Tradition - - - - - - - - - - - - - ๐—ช๐—ฎ๐˜€ ๐—ต๐—ฎ๐—ฏ๐˜ ๐—ถ๐—ต๐—ฟ ๐—ฎ๐˜‚๐˜€ ๐—ž๐—ผ๐—ฝ๐—ฒ๐—ป๐—ต๐—ฎ๐—ด๐—ฒ๐—ป ๐—บ๐—ถ๐˜๐—ด๐—ฒ๐—ป๐—ผ๐—บ๐—บ๐—ฒ๐—ป?

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