Post by ILF Consulting Engineers in Germany

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𝗜𝗣𝗟𝗢𝗖𝗔 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮‐𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗺𝗲𝗲𝗿‐𝗥𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗸𝗼𝗻𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻𝘇  Rund 120 Fachleute aus ganz Europa kamen Mitte Juni zum 60‑jährige Bestehen der IPLOCA in Paris zusammen und diskutierten facettenreich aktuelle Fragestellungen rund um Pipelinesysteme. Die Themenpalette war breit:   🔹 Von Sicherheitsaspekten von Pipelinesystemen,   🔹 den Entwicklungsstand von H2‑Verdichtern,   🔹 den Transport von flüssigem NH₃ in doppelwandigen Leitungen bis hin   🔹 zum Einsatz von KI in der Bauausführung.  Im Fokus stand dabei immer die Frage: Welche Technologien sind wirklich „ready“, wo lassen sich Projekte skalieren und wo stoßen etablierte Methoden an ihre Grenzen? 𝗕𝗲𝘄ä𝗵𝗿𝘁𝗲 𝗠𝗲𝘁𝗵𝗼𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗛𝟮-𝗞𝗼𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁 𝗻𝗲𝘂 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻  Im Vortrag unseres Kollegen Dr. York Schorling wurde ein zentrales Thema aufgegriffen: Bewährte Methoden bei Erdgas- und Ölpipelines müssen im Wasserstoffkontext neu bewertet werden.  Ein konkretes Beispiel ist der Einsatz von kaltverformten Feldbögen, eine etablierte Praxis beim Bau von Erdgas- und Ölpipelines. Für Wasserstoffpipelines sollten die Auswirkungen der Kaltverformung auf das Material deutlich genauer betrachtet werden. Die Kaltverformung kann prinzipiell zu Versprödung des Materials führen einen Umstand, den man möglichst vermeiden möchte. Gibt es Änderungen beim Einsatz von Feldbögen, so hat dies auch Konsequenzen auf die Trassierung und Auslegung der Leitung. ➡️ Feldbögen mögen zwar grundsätzlich einsetzbar bleiben, sollten jedoch nicht mehr als routinemäßige Standardlösung betrachtet werden. Stattdessen sind fundierte Analysen und ein bewusster Umgang mit den Randbedingungen erforderlich, insofern ist es wichtig im Projekt frühzeitig zu entscheiden, wie mit der Thematik umgegangen werden soll. . Genau dieser Realitätscheck prägt aktuell viele Diskussionen in der Branche und macht den Austausch auf Veranstaltungen wie der IPLOCA besonders wertvoll. #engineerigexcellence #IPLOCA #pipelines #energietransition

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