Post by IBA Hamburg GmbH
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Wer über Stadtentwicklung spricht, darf über Obdachlosigkeit nicht schweigen. Bei einer Exkursion der IBA Hamburg unter dem Motto „Perspektivwechsel“ haben wir gemeinsam mit Chris von von dem Magazin Hinz&Kunzt gGmbH die Quartiere rund um den Hamburger Hauptbahnhof erkundet. Wir haben Orte gesehen, die viele Hamburgerinnen und Hamburger täglich passieren – und dennoch oft übersehen. Darunter soziale Einrichtungen wie das Drop-In, die für viele Menschen ein wichtiger Anlaufpunkt sind. Die Zahlen sind schwer zu ignorieren: ➡️ Rund 4.000 Menschen leben in Hamburg obdachlos. ➡️ Etwa 42.000 Menschen gelten als wohnungslos. ➡️ Gleichzeitig leben in Hamburg rund 40.000 Vermögensmillionäre. ➡️ Für ein würdiges Leben werden häufig bereits rund 900 Euro im Monat benötigt. Besonders beeindruckt hat uns die persönliche Geschichte von Chris. Sie macht deutlich: Hinter jeder Statistik steht ein Mensch mit einer eigenen Biografie. Seit 1993 gibt Hinz&Kunzt als Monatsmagazin nicht nur Menschen ohne Wohnung eine Stimme, sondern schafft auch gesellschaftliche Aufmerksamkeit für ein Thema, das oft an den Rand gedrängt wird. Mein wichtigster Gedanke aus diesem Perspektivwechsel: Stadtplanung endet nicht bei Gebäuden, Straßen oder Freiräumen. Sie beginnt bei den Menschen. Wenn wir neue Quartiere entwickeln, müssen wir auch darüber nachdenken, wie Städte für diejenigen funktionieren, die besonders verletzlich sind. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur und ein inklusiver öffentlicher Raum sind keine Nebenthemen – sie sind Grundvoraussetzungen für eine lebenswerte Stadt. Wie schaffen wir es, soziale Teilhabe noch stärker als festen Bestandteil unserer Quartiersentwicklung mitzudenken? #IBAHamburg #Stadtentwicklung #Wohnungsbau #SozialeNachhaltigkeit #Quartiersentwicklung