Post by hy Consulting Group
11,213 followers
SaaSpocalypse-Panel mit Gülsah Wilke, Toni Schmidt, Gordian Braun und Felix Rahlmeyer: Stirbt User-based Pricing durch KI? (#126) Fast jedes Softwareunternehmen nutzt mittlerweile KI im Produkt. Aber die wichtigste Frage haben viele noch nicht beantwortet: Wie mache ich nicht nur das Produkt damit besser, sondern verdiene damit auch Geld? Genau dafür hat Dr. Sebastian Voigt vier Software- und Tech-Experten beim hy Pricing Summit auf die Bühne im JOURNALISTENCLUB bei Axel Springer eingeladen. Und alle vier haben sich direkt als echte Pricing Friends geoutet. Gülsah Wilke vom internationalen VC DN Capital investiert in Tech-Startups. DN Capital zählt Auto1, HomeToGo und Quandoo zu seinen erfolgreichen Investments. Ihr Urteil: Wer heute keine Usage- oder Outcome-Komponente im Preismodell hat, preist nicht richtig. Dr. Toni Schmidt von FLEX Capital kauft mittelständische Softwareunternehmen im DACH-Raum und baut sie von innen um. Sein Argument: Für Kernprozesse im Unternehmen braucht es klassische (z.B. ERP-)Software, die kein LLM ersetzen kann. Gordian Braun verantwortet das Growth-Geschäft bei ElevenLabs, 11 Milliarden Bewertung, 75 Prozent der Fortune 500 als Kunden. Er erklärt, wie man Token-Preise so kommuniziert, dass Kunden sie verstehen. Felix Rahlmeyer von OMR Reviews sieht auf über 10.000 gelisteten Tools täglich, wie Käufer wirklich entscheiden. Sein Befund: Anbieter lieben Usage-based Pricing, Käufer scheuen es. Planungssicherheit schlägt Flexibilität. Noch! Was alle vier eint: Seat-based Pricing stirbt nicht über Nacht, aber der Trend geht eindeutig in Richtung Usage- oder Outcome-Pricing. Außerdem in der Folge: Warum der Creator-Plan von ElevenLabs genau 11 Euro kostet und warum die alten Series-A-Runden von 5 bis 15 Millionen laut Gülsah Wilke heute die neuen Seed-Runden sind. 𝗛𝗶𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗵𝘁'𝘀 𝘇𝘂𝗿 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲: Spotify: https://lnkd.in/dtvEGwgw Apple Podcasts: https://lnkd.in/dg7eeE7U