Post by Hochschule München University of Applied Sciences

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🫂 Wie schützen wir Selbsthilfeangebote vor Krisen? In Deutschland engagieren sich etwa drei Millionen Menschen in 70.000 bis 100.000 Selbsthilfegruppen.* Betroffene von psychischen Erkrankungen erhalten hier nicht nur fachliche Beratung. Es geht vielmehr darum: Verstanden werden, das Gefühl bekommen, nicht allein zu sein und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, um individuelle Erfahrungen zu teilen. Die Corona-Pandemie hat genau solche niedrigschwelligen Angebote der Selbsthilfe massiv erschwert. Durch Kontaktbeschränkungen und andere Schutzmaßnahmen mussten Selbsthilfegruppen ihre Arbeit einstellen oder improvisieren. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna Nosenko-Hachani und Prof. Dr. Markus Witzmann der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften haben im Forschungsprojekt “Stärkung der Selbsthilfe Psychiatrie – Partizipative Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der organisierten Selbsthilfe im Bereich der Psychiatrie im Hinblick auf die Folgen der Corona-Pandemie” untersucht, wie Selbsthilfeangebote in Zukunft resilienter gegen Krisen werden. 📸 Adobe Stock (Fernando, Cultura Creative, New Africa) #Selbsthilfe #Forschung #Psychatrie #HochschuleMünchen SHE:RC - Institut für Soziales, Gesundheit und Bildung *Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

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