Post by Heinz-Paul Bonn

CEO bei Bonn-Consulting

Ihr Lieben, wir haben das Schimpfen fast zur Gewohnheit gemacht. Über „die da oben“, über „die Gesellschaft“, über Politikerinnen, Manager, Medien. Manchmal wirkt es, als sei Empörung unser Lieblingssport – bequem, weil sie nichts kostet außer ein paar Worte. Die Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler‑Ross bringt genau diesen Punkt auf den Tisch: „We make progress in society only if we stop cursing and complaining about its shortcomings and have the courage to do something about them.“ – Elisabeth Kübler‑Ross[wikiquote] Sinngemäß auf Deutsch: Wir kommen in der Gesellschaft nur dann voran, wenn wir aufhören, über ihre Mängel zu schimpfen und zu klagen und den Mut haben, etwas dagegen zu unternehmen. Mir gefällt daran: Der Satz macht uns nicht klein, sondern groß. Er sagt: Ja, es gibt Mängel. Aber du bist nicht nur Zuschauer, du bist Teil der Lösung. Handeln beginnt nicht erst im Parlament, sondern im Alltag: in der Art, wie wir wählen, diskutieren, schreiben, konsumieren, helfen. Vielleicht ist das die eigentliche Frage unserer Zeit: Will ich mich mit meiner Empörung schmücken – oder mit meinem Beitrag? Mein Narrativ für heute: Weniger Energie in das ewige „Die da oben“, mehr Energie in das konkrete „Was tue ich unten“. Wir werden die Welt nicht über Nacht reparieren. Aber wir können verhindern, dass sie schlechter wird, indem wir an unserem kleinen Stück Gesellschaft ernsthaft arbeiten. Wo hört bei euch das Schimpfen auf – und wo beginnt das Handeln? Euer Heinz‑Paul 👍👌🥰

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