Post by Gebert Rüf Stiftung

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Wie macht man einen Ort sichtbar, den die Öffentlichkeit kaum je betreten kann?   Das #IMJ-Projekt «Grenzräume» von Adina Renner und ihrem Team gibt darauf eine überzeugende und zugleich eindrückliche Antwort.   Im Zentrum steht das «Closed Controlled Access Center» auf Samos – ein abgeschottetes Geflüchtetenlager an der EU-Aussengrenze, geprägt von Zäunen, Zugangskontrollen und klar getrennten Bereichen wie der sogenannten «Safe Area» für Minderjährige. Ein Ort, der für die meisten unsichtbar bleibt – und nun erstmals räumlich erfahrbar wird.   Möglich wird das durch den Einsatz von Gaussian Splatting – einer neuen Form der 3D-Visualisierung, die reale Umgebungen detailgetreu rekonstruierbar macht. In Kombination mit dem NZZ-internen ThreeJS-Scrolly-Tool entsteht ein immersives Format, das Leser:innen nicht nur informiert, sondern durch den Raum führt.   Der Impact zeigt, wie stark dieser Zugang wirkt: 📈 Über 100 % mehr Pageviews als im Durchschnitt ⏱️ Ø 5:41 Minuten Lesedauer – deutlich über Benchmark 📊 Mehr als 10-fache Gesamtlesedauer   Gleichzeitig wurden mit dem Visualisierungs-Workflow und dem Scrolly-Tool Grundlagen geschaffen, um solche Formate künftig effizient weiterzuentwickeln und zu skalieren.   Ein Projekt, das zeigt, wie innovativer Journalismus Orte sichtbar macht, die sonst verborgen bleiben: https://lnkd.in/epNRSSDB   👉 Genau solche neuen Erzählformate ermöglicht der Innovationsfonds für multimedialen Journalismus (#IMJ). Nächste Eingabefrist: 1. Mai – mehr Infos: www.imj-fjm.ch   👏 Herzliche Gratulation an Adina Renner, Michel Grautstueck, Jon Cohrs, Cian Jochem, Joana Kelén, Katharina Bracher und Ilir Tsouko!

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