Post by Green Planet Energy eG
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Die Klimakrise fällt aus. Zumindest, wenn man manchen Schlagzeilen gerade glaubt. Tatsächlich passiert gerade das Gegenteil. „Das schlimmste Klimaszenario gilt nicht mehr“ –diesen Satz liest man im Moment häufiger. Und Rechtspopulisten und einige Boulevardmedien ziehen daraus die falsche Schlussfolgerung: War also alles übertrieben. Das stimmt natürlich nicht. RCP 8.5 war nie eine Vorhersage, sondern ein Extrem‑Szenario. Ein Modell dafür, was passiert, wenn Emissionen ungebremst weiter steigen. Dass es heute als weniger wahrscheinlich gilt, hat einen Grund: Erneuerbare Energien sind deutlich günstiger geworden. Sie werden schneller ausgebaut als erwartet und drängen Kohle aus dem Markt. Klimapolitik zeigt Wirkung, wenn auch zu langsam. Oder anders gesagt: Wir haben uns eingecremt und wundern uns jetzt, dass wir keinen Sonnenbrand haben. Aber genau daraus wird gerade eine andere Story gemacht. Nicht: „Maßnahmen wirken.“ Sondern: „Dann müssen wir ja weniger tun.“ Währenddessen: Rekordhitze in Europa. Dürren. Extremwetter. Die Folgen der Klimakrise sind längst sichbar und schränken uns ein. Und auch der jetzige Kurs hin zu 2,8 Grad Erderwärmung ist mit drastischen Folgen verbunden. Der Handlungsdruck bleibt also hoch. Von Entwarnung kann keine Rede sein. Es ist höchste Zeit, wieder mehr auf die Wissenschaft zu hören. Der menschengemachte Klimawandel ist keine Frage der Meinung, sondern ein längst bewiesener Fakt. Wie nehmt ihr die Debatte wahr? #Klimawandel #Klimaschutz #Energiewende