Post by Green Planet Energy eG
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Seit Monaten warten wir auf #EEG 2027 und #Netzpaket. Die Bundesregierung verhandelt noch immer, aber die Zeit wird immer knapper. Bis zum 1. Januar 2027 muss das neue EEG in Kraft sein. Sonst droht eine echte Förderlücke und damit eine Delle beim Erneuerbaren-Ausbau. Vor mittlerweile 305 Tagen, am 15. September 2025, stellte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche das Energiewende-Monitoring vor. Seitdem warten Projektierer, Energiegenossenschaften, Kommunen und Investoren auf die Regeln, nach denen der Ausbau von Wind und Solar ab 2027 weitergehen soll. Und sie warten. Und warten. Und warten. Zwar laufen nach Medienberichten momentan die finalen Abstimmungen zwischen den Ministerien. Aber eigentlich sollten EEG und Netzpaket längst im Kabinett beschlossen werden. Jetzt wird der geplante Termin am 22. September voraussichtlich wieder gerissen. Danach beginnt erst die Anhörung von Ländern und Verbänden. Anschließend entscheiden Bundestag und Bundesrat. Und parallel muss die Bundesregierung die beihilferechtliche Genehmigung des neuen EEG mit der EU-Kommission verhandeln. Die Folgen sind schon heute spürbar. Die Branche steht in den Startlöchern. Gleichzeitig kann niemand verlässlich sagen, ob die notwendige Fördergrundlage rechtzeitig da ist. Und dann ist da noch das Netzpaket. Der geplante Redispatch-Vorbehalt könnte dazu führen, dass neue Anlagen in kapazitätslimitierten Gebieten bei Netzengpässen abgeregelt werden, ohne Ausgleich für den verlorenen Strom. Bessere Alternativen wären längst möglich: von intelligenterer Netzsteuerung über bessere Auslastung bestehender Netze bis hin zu gezielteren Instrumenten für Engpassregionen. Unsere Leiterin Politik und Kommunikation Carolin Dähling: „Ohne ein rechtzeitig genehmigtes EEG 2027 droht eine reale Förderlücke. Und das ausgerechnet in einer Situation, in der wir mehr denn je auf Erneuerbare angewiesen sind, um endlich unabhängiger von fossilen Krisen und Preissteigerungen zu werden.“ Die Bundesregierung muss jetzt liefern. Die #Energiewende braucht verlässliche Regeln. Nur so können Projekte gebaut, Investitionen ausgelöst und die Chancen von Wind- und Solarenergie für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und eine bezahlbare Energieversorgung genutzt werden. Und nebenbei schützen wir so auch das #Klima.