Post by GP JOULE WÄRME

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Großwärmepumpe im Wärmenetz: Ergänzung oder neue Hauptrolle? In Buttenwiesen im Landkreis Dillingen wurde an der Heizzentrale „Ochsenhalde“ eine neue Luft-Wasser-Großwärmepumpe mit über 1 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Das Wärmenetz selbst besteht seit 2012. 20 Bauabschnitte, mehr als 20 Kilometer Trasse und 229 Anschlussnehmer – von Privathäusern bis zu Gewerbebetrieben. Die neue Anlage erweitert ein bestehendes System aus elf Erzeugungsanlagen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Leistung, sondern die Integration in ein bestehendes System. Was bedeutet das konkret? • Vorlauftemperatur von rund 80 °C • COP 2,3 bei 0 °C Umgebungstemperatur • bis zu 3,1 im Sommer • Einbindung in einen Anlagenmix • 500 m³ Pufferspeicher zur flexiblen Wärmespeicherung Dieses Projekt zeigt: Wärmenetze lassen sich technisch weiterentwickeln und Schritt für Schritt dekarbonisieren. Gerade für Stadtwerke und Kommunen mit gewachsenen Netzstrukturen stellt sich damit eine zentrale Frage: Wo kann eine Großwärmepumpe im Bestand sinnvoll integriert werden – als ergänzender Baustein oder perspektivisch als tragende Säule?

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