Post by GERMAN NAVAL YARDS

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Industriepolitik zeigt sich nicht in Absichtserklärungen – sondern darin, vorhandene Fähigkeiten konsequent zu nutzen. Wer heute auf bereits vorhandene Marinewerftkapazitäten verzichtet, muss morgen Zeit und Ressourcen investieren, um genau diese Fähigkeiten wieder aufzubauen. GERMAN NAVAL YARDS ist nicht erst mit der aktuellen Entscheidung Teil der Diskussion. Wir waren als letzter deutscher Bieter im damaligen Vergabeverfahren #MKS180 über alle Jahre hinweg fest in das #F126 - Programm eingebunden und haben für unseren vertraglich vereinbarten Bauanteil #Personal aufgebaut, #Fachkräfte qualifiziert, #Infrastruktur geschaffen und Baukapazitäten vorgehalten. Diese Fähigkeiten stehen heute zur Verfügung. Mit der Entscheidung, die zukünftige Beschaffung auf Basis der MEKO A-200 DEU fortzuführen, bietet sich die Chance, genau auf diesen vorhandenen Strukturen aufzubauen. Denn wir bringen weit mehr als verfügbare Kapazitäten ein: Als #Werft mit weitreichender Erfahrung im Bau genau dieses Schiffstypes (Bau in Rekordzeit) verfügen wir über das notwendige industrielle Know-how, qualifizierte Beschäftigte, moderne Infrastruktur und die Erfahrung aus der bisherigen Einbindung in das F126-Programm. Diese Kombination ermöglicht einen schnellen Produktionsanlauf, reduziert technische und terminliche Risiken und ermöglicht die schnellstmögliche Fähigkeitsbereitstellung für die #DeutscheMarine. Vor diesem Hintergrund bleibt eine Debatte über Beschleunigung, Risikominimierung und industrielle Resilienz unvollständig, wenn bereits vorhandene und unmittelbar verfügbare Marineschiffbaukapazitäten unberücksichtigt bleiben. Dies gilt umso mehr, wenn diese Kapazitäten bereits über Jahre gezielt für genau dieses Vorhaben aufgebaut wurden. Maritime Souveränität entsteht nicht erst mit der Indienststellung eines Schiffes. Sie beginnt mit dem Erhalt leistungsfähiger Werften, qualifizierter Beschäftigung und belastbarer industrieller Strukturen. GERMAN NAVAL YARDS steht bereit, gemeinsam mit weiteren Industriepartnern Verantwortung zu übernehmen und einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, dass die neuen Fregatten schnell, zuverlässig und mit minimiertem Risiko für die Deutsche Marine realisiert werden.

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