Post by Gerald WEISS

Redaktioneller Verlagsleiter bei A&W Verlag GmbH

„𝐅𝐮̈𝐫 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐄-𝐌𝐨𝐛𝐢𝐥𝐢𝐭𝐚̈𝐭 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭“ Ich bin kein Autotester, dafür gibt es langjährige Profis bei uns im A&W Verlag GmbH. Autos zu testen, vergleichen und vor allem darüber zu schreiben ist komplex und verantwortungsvoll. Da bin ich froh und stolz, dass wir erfahren Spezialisten wie Severin Karl, Bernhard Katzinger, Petra Mühr, Johannes Richter und Roland Scharf im Haus haben, die für FLOTTE.AT, Auto Bild Österreich, electricWOW.AT und #FAMILIENAUTOS objektiv testen, um dem entsprechenden Leserkreis eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern. Natürlich gibt es auch für mich manchmal die Möglichkeit, mich in der Praxis über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. So wie dieser Tage, als mir Wolfgang Wagner und Benjamin Rauter von #Motorcity dankenswerterweise einen XPeng G9 für meine Steiermark-Termine zur Verfügung gestellt haben, um – unter anderem – die Ladeleistung zu testen. Und die ist mehr als beeindruckend: der Höchstwert lag bei 446kW, bei 63% waren es noch immer 335kW, insgesamt hat der Hub von 20 auf 80% (bei 93kWh Akku) gerade einmal 11 Minuten gedauert. Hier geht es nicht um Werbung für XPENG Österreich oder für den Ladepark von Mer in Spittal am Semmering, wo ich diese Werte erreicht habe, sondern um die unglaubliche Entwicklung, die E-Mobilität und Ladeinfrastruktur in den vergangenen Monaten genommen haben. Damit ist E-Mobilität auch für alle Skeptiker und Langstreckenfahrer endgültig angekommen. „Für mich funktioniert E-Mobilität noch nicht“, gilt für fast keinen Anwendungsfall mehr. Freilich gibt es 600kW-Säulen noch nicht flächendeckend. Das braucht es auch nicht. Es gibt bereits eine hohe Dichte an 300 und 400kW-Stationen und mit der entsprechenden Ladekurve neuester Fahrzeuge (auch BMW, Mercedes, Volvo,… sind fast auf diesem Level) bedeutet der Ladestopp keine Einschränkung mehr. Das wird die Dynamik in der Antriebswende weiter erhöhen.

Post contentPost contentPost contentPost content