Post by GdW Bundesverband Wohnungswirtschaft
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♻️ #ZirkuläresBauen: Warum reden wir noch statt zu handeln? Diese Frage stand beim #WohnZukunftsTag des #GdW im Mittelpunkt eines Panels, das sehr deutlich gemacht hat: #Kreislaufwirtschaft im #Bau ist kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sie entscheidet schon heute über #Rohstoffe, #Kosten, #Resilienz und die #Zukunftsfähigkeit des Wohnungsbestands. Unter der Moderation von GdW-Experte Fabian Viehrig diskutierten Mike Eley von der Ascherslebener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH, Mathias Oliva y Hausmann vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und Michael Eibel von Kömmerling, wie zirkuläres Bauen konkret in die Praxis kommen kann. 🏠 Klar wurde: Wir brauchen weiterhin den Dialog, aber parallel zum Handeln. Denn der Wandel von linearen #Bauprozessen hin zu zirkulären Wertschöpfungsketten verändert Materialien, Ausschreibungen, Rückbau, Logistik, Geschäftsmodelle und Regulierung. 🏠 Aus der Praxis in Aschersleben wurde deutlich, welches Potenzial im #Bestand steckt: Gebäude können nicht nur saniert, sondern als Rohstoffdepots gedacht werden. Kreislauffähige Materialien, rückbaubare Konstruktionen und neue Bewertungsansätze eröffnen neue wirtschaftliche Perspektiven. 🏠 Auch bei einzelnen Bauteilen wie Fenstern zeigt sich: Kreislaufwirtschaft funktioniert, wenn Rückbau, Sortierung, Recycling und Wiedereinsatz von Anfang an zusammengedacht werden. Aus einem alten #Fenster muss kein Abfall werden, sondern der Beginn eines neuen Lebenszyklus. 🏠 Gleichzeitig braucht es verlässliche #politischeRahmenbedingungen: klare Regeln für Wiederverwendung, Abfallende, Lebenszyklusbilanzierung und praxistaugliche digitale Nachweise. Die Botschaft des Panels: Zirkuläres Bauen wird nicht an fehlender Motivation scheitern, sondern an Strukturen, die noch zu sehr auf Linearität ausgerichtet sind. Genau deshalb braucht es jetzt #Pilotprojekte, Kooperationen und den Mut, Dinge im Bestand konkret auszuprobieren. Denn Kreislaufwirtschaft beginnt nicht im Strategiepapier, sondern auf der #Baustelle. #wzt26