Post by GasCom-Equipment GmbH

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Am Brenner wird gerade viel gefordert. Weniger Verkehr, mehr Schutz, endlich Entlastung für die Menschen im Wipptal. Das ist absolut nachvollziehbar. Die Proteste am letzten Maiwochenende haben deutlich gemacht, was viele Anwohner dort seit Jahren erleben. Zu viel Verkehr, zu viel Lärm, eine Belastung, die im Alltag spürbar ist. Gleichzeitig bleibt eine zweite Realität bestehen. Über den Brenner fahren jedes Jahr rund 2,5 Millionen Lkw. Diese Verkehre sichern den Warenfluss zwischen Nord und Süd. Und sie werden kurzfristig nicht verschwinden. 𝗘𝗶𝗻 𝗔𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇, 𝗱𝗲𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁 Im Wipptal wird aus Mist und Gülle Bio‑LNG erzeugt. Hinter dem Projekt steht die biwi - Biogas Wipptal. Das Prinzip ist einfach und gleichzeitig entscheidend. Wenn Gülle unbehandelt bleibt, entstehen Methanemissionen. Wird sie genutzt, werden genau diese Emissionen vermieden und gleichzeitig als Energie eingesetzt. Das bedeutet, Emissionen entstehen gar nicht erst und werden zusätzlich im Verkehr reduziert. Diese doppelte Wirkung macht den Unterschied. 𝗗𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁 𝗶𝗺 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗿𝗲𝗻𝗻𝗲𝗿𝗿𝗼𝘂𝘁𝗲 Der erzeugte Kraftstoff wird an der GasCom Bio‑LNG‑Tankstelle in Kiefersfelden eingesetzt. Seit November 2025 wurden dort rund 1,5 Millionen Kilogramm Bio‑LNG vertankt bei mehr als 8.300 Lkw-Betankungen Die Versorgung erfolgt vollständig aus dem Wipptal. Damit entsteht ein geschlossener regionaler Kreislauf von der Landwirtschaft über die Energie bis in den Verkehr 𝗞𝗲𝗶𝗻 𝗣𝗶𝗹𝗼𝘁, 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗜𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗔𝗹𝗹𝘁𝗮𝗴 Große Frächter wie FERCAM und GRUBER Logistics setzen seit Jahren LNG-Fahrzeuge auf dem Brenner ein. Im täglichen Betrieb, unter realen Bedingungen. Das ist keine Zukunftstechnologie. Das ist Realität auf der Straße. 𝗪𝗮𝘀 𝗶𝗺 𝗧𝗮𝗹 𝗮𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 Die Wirkung ist nicht nur theoretisch. Neben deutlichen Einsparungen bei Treibhausgasen werden auch Methanemissionen aus der Landwirtschaft vermieden. Dazu kommen deutlich weniger Luftschadstoffe nahezu keine Rußpartikel und eine geringere Geräuschentwicklung Denn gerade der Lärm ist für viele Menschen im Wipptal der entscheidende Punkt. Die Gesamteffekte an Emissionsverminderung liegen in einer Größenordnung von rund 100 Tonnen CO₂ pro Tag. Das ersetzt keine Verkehrsverlagerung. Das ersetzt keine Infrastrukturprojekte. Aber es wirkt sofort. Während viele Lösungen noch im Aufbau sind, reduziert dieser Ansatz bereits heute die Belastung entlang der Route. Solange der Verkehr da ist, muss er so wenig wie möglich belasten. Die Frage ist: Warum nutzen wir Lösungen, die genau das heute schon leisten, noch nicht konsequent genug? biwi - Biogas Wipptal European Biogas Association Gasser Iveco OFFICINE BRENNERO - S.P.A. Stefanelli Spa #autostradadelbrennero #vipiteno #brennerroute

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