Post by Frank Kliemt

Fortiter in re, suaviter in modo

Wenn mich denn einer befragte Was ich wollte und wie's mir behagte Wie es mir wohl am liebsten wäre Ob's jetzt leichter würde, mit all jener Schwere Und überhaupt: Was ich denn so dachte nun endlich zu tun "Ich nutze die Zeit, um mich auszuruh'n." Ungläubig staunte das Publikum Hielt mich für so was wie'n Unikum Ganz ruhig soll der Tag beginnen Zeit soll ein bisschen durch Finger rinnen So nach Geschmack, was essen und trinken Und in Artikeln beim Lesen versinken Die Stunden gestalten, ohne jegliche Hektik Das Leben genießen, im Sinn der Eklektik Ein bisschen im Walde spazieren Oder durch die Geschäfte flanieren Mit Freuden und Freunden das Dasein genießen Im Garten die Pflanzen mit Wasser begießen Den Nachbarn nett grüßen Und auf eigenen Füßen Unbeschwert tanzen, die Arme ausbreiten Und andere Menschen zum Lachen verleiten Ist gar nicht so viel und doch ist es Luxus: Ein Leben zu führen, nach eigenem Rhythmus