Post by Frank Kliemt

Fortiter in re, suaviter in modo

(T)Raumsequenzen Einst habe ich die Wolken Auf dem Rasenstück gemolken Solange, bis der Wind sie zupfte Und das alte Bild zerrupfte Träumend in den Jugendtagen Einem Wunschbild nachzujagen Um sich Szenen auszudenken Die die große Freiheit schenken Schlich dem Sternenzelt entgegen Ohne meinen Fuß zu regen Doch mein Herz, das pochte wild Für all jenes, dem mein Inn'res gilt Manche Wünsche werden sich erfüllen Und den Hunger in der Seele stillen Doch gibt es immer solche Sachen Die einfach nur was and'res machen Als jenes, was die Wolken zeigten Wenn Äste sich im Blick verzweigten Ab und zu denk ich zurück An so manchen Wolkentrick Der sich mit Kaffeesatz verglich Und der, mit einem Federstrich Eine and're Deutung mir erzählte Die ich vorher nicht erwählte So, als ob Kristalle funkeln Die geduldig im Halbdunkeln Mit einem vagen Schatten munkeln Während sie beim Tanzen schunkeln Bis das Lied zu Ende geht Und jemand an der Lampe dreht