Post by Frank Kehlenbach

Geschäftsbereichsleiter Internationales Bauen und Europa im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

„𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝘇𝘂 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁“ – dies war das Motto des gestern (09.07.2026) gemeinschaftlich vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) organisierten Dialogforums mit der deutschen Wirtschaft. Die Parlamentarische Staatssekretäre im BMZ, Dr. Bärbel Kofler MdB, und im BMWE, Stefan Rouenhoff MdB, diskutierten mit Vertretern der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und der Ländervereine sowie mit ausgewählten Fachverbänden – darunter auch der BAUINDUSTRIE – über die Perspektiven für eine stärkere Beteiligung der deutschen Wirtschaft an Projektvergaben in der Finanziellen Zusammenarbeit des Bundes. Die BAUINDUSTRIE war im Termin vertreten durch den Stv. Vorsitzenden des Ausschusses für Internationales Bauen (AIB), Knut Pielsticker (BAUER Spezialtiefbau GmbH) und Jens Althoff (STRABAG) sowie den Geschäftsbereichsleiter für Internationales Bauen und Europa, Frank Kehlenbach. Beide begrüßten den neuen integrierten Wirtschaftsansatz der Bundesregierung, insbesondere folgende Maßnahmen: 👉 Frühzeitige Analyse der Lieferfähigkeiten und -interessen deutscher und europäischer Unternehmen 👉 Steigerung der Attraktivität von FZ-Ausschreibungen, u.a. durch den verstärkten Einsatz von Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien 👉 Erprobung von innovativen Ansätzen, wie z.B. Early Contractor Involvement 👉 Lieferbindung in ausgewählten Pilotvorhaben Als BAUINDUSTRIE freuen wir uns, mit unserem Positionspapier „Auslandsbauprojekte in der FZ für Unternehmen attraktiv machen: Vorschläge der BAUINDUSTRIE für die deutsche Entwicklungspolitik“ einen Beitrag zum jetzigen Paradigmenwechsel geleistet zu haben, vgl. https://lnkd.in/dSFpx-CS Als nächsten Schritt vereinbarten die Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft die Durchführung von branchen-spezifische Workshops, an denen auch die Durchführungsorganisationen des BMZ (KfW/DEG und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) teilnehmen. Ziel der Initiative ist es, entwicklungsorientierte wirtschaftliche Aktivitäten des Bundes in Entwicklungs- und Schwellenländern so zu organisieren, dass deutsche und europäische Unternehmen einen stärkeren Beitrag für Wachstum und Wertschöpfung sowohl in den Partnerländern als auch in Deutschland leisten können. Unser besonderer Dank gilt Michael Krake (BMZ) und Martin Lutz (BMWE) für die Koordinierung dieses informativen Austauschs!

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