Post by FRANK
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Ohne Nahwärmenetze lässt sich nicht einmal die Hälfte des deutschen Immobilienbestands klimafreundlich beheizen. Das ist keine Prognose. Das ist die Realität, mit der wir täglich arbeiten. Von unseren rund 21.000 verwalteten Einheiten sind nur etwa 30 Prozent an die Fernwärme angebunden. Der Rest braucht andere Lösungen. Denn klassische Fernwärme hat klare Grenzen: Kleinere Quartiere am Stadtrand, Gebäude mit weniger als 30 Einheiten, Lagen abseits bestehender Netze. Sie werden von den großen Versorgern schlicht nicht angeschlossen. Das kennen wir aus eigener Erfahrung. Was stattdessen funktioniert: lokale, nachbarschaftliche Wärmenetze. Flusswasser als Wärmequelle wie im Berliner Quartier Waterkant. Niedertemperaturnetze mit Eisspeichern und PVT-Kollektoren wie in der Ökosiedlung Friedrichsdorf. Geothermie-Sonden unter Parkplätzen wie in Lübeck-Travemünde. Die Lösungen sind vielfältig, immer standortabhängig und immer das Ergebnis eines ganzheitlichen Blicks auf Energie, Infrastruktur und Partnerschaften vor Ort. Der entscheidende Shift: weg vom Einzelgebäude, hin zum Quartier. Wer nur das eigene Gebäude optimiert, verschenkt Potenzial. Wer Nachbarn, Genossenschaften und lokale Akteure zusammenbringt, schafft Lösungen, die sich auch wirtschaftlich tragen. Benedikt Leidorf, unser Director Energy Solutions, hat das in der aktuellen IVV Immobilien vermieten & verwalten. Mit konkreten Projekten, klaren Zahlen und einer ehrlichen Einschätzung, wo die Wärmewende im Bestand noch hakt. 👉 Den vollständigen Artikel finden Sie in der IVV-Ausgabe 3/2026 auf Seite 36 bis 39.