Post by Forschungszentrum Jülich
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Wie Alter und Erschöpfung die Sicherheit im Gedränge beeinflussen Was passiert, wenn junge und ältere Menschen – müde oder topfit – auf engem Raum zusammentreffen? Genau das haben Forschende vom Institut für Civil Safety Research (IAS-7) am Forschungszentrum Jülich und die Deutsche Sporthochschule Köln untersucht. 👣 In einem kontrollierten Experiment bewegten sich rund 60 Teilnehmende unterschiedlichen Alters durch immer enger werdende Räume. Manche waren vorher bewusst körperlich erschöpft. Kameras an der Decke, Bewegungssensoren und Pulsmesser zeichneten auf, wie sich Laufwege, Gleichgewicht und Reaktionen verändern, wenn es eng wird. ▶️ Im Video ist zu sehen, wie Menschen verschiedener Altersgruppen (rechts die jüngere, links die ältere Altersgruppe) ihr Bewegungsverhalten anpassen, wenn der verfügbare Raum schrumpft und kompetitiv genutzt wird. (Zeitraffer) 💡 Warum das wichtig ist? Bei Konzerten, auf Bahnsteigen oder in Stadien treffen genau diese Unterschiede aufeinander. Wenn Menschen langsamer reagieren oder Stolperer nicht mehr abfangen können, steigt das Unfallrisiko. 🔍 Die Ergebnisse helfen dabei, Sicherheits- und Evakuierungskonzepte zu verbessern und Simulationen realistischer zu machen – damit gefährliche Situationen frühzeitig erkannt und vermieden werden können. Kurz gesagt: Besseres Verständnis von Menschenmengen = mehr Sicherheit für alle. 🔗 Mehr Infos zum Projekt „LoStInCrowds“: https://lnkd.in/eSc2RvBz #FZJ #Menschenmengen #Forschung #Sicherheit #CrowdScience #Großveranstaltungen #SporthochschuleKöln Carina Wings Maik Boltes Uwe Kersting
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