Post by Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Österreich

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Wie entwickelt sich die biologische Landwirtschaft in Österreich – und welchen Beitrag leistet der #GAP-Strategieplan dazu? Die nun veröffentlichte FiBL-Evaluierung zum österreichischen GAP-Strategieplan und dem Bio-Aktionsprogramm 2023+ (mit Fokus auf den Zielen für Bio-Flächenanteile: 30 % bis 2027, 35 % bis 2030) zeigt: Die Bio-Landwirtschaft ist in Österreich strukturell gut etabliert. Die Bio-Maßnahme im ÖPUL leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der bestehenden Bio-Flächen. Gleichzeitig macht die Analyse deutlich: Zusätzliche Dynamik entsteht nicht durch Förderungen allein. Marktbedingungen, Wertschöpfung, Wissenstransfer und praktikable Rahmenbedingungen wirken gemeinsam auf Umstellungs- und Verbleibsentscheidungen der Betriebe. Der weitere Ausbau der biologischen Landwirtschaft bleibt ein wichtiges Ziel für Umwelt, Klima, Biodiversität und Tierwohl. Die Evaluierung zeigt aber auch: Die Erreichung der Bio-Ziele ist eine gemeinsame Aufgabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Politik, Beratung und Bildung über Verarbeitung, Handel und Gemeinschaftsverpflegung bis hin zu den Konsument:innen. Nur wenn Angebot, Nachfrage und agrarpolitische Rahmenbedingungen gemeinsam weiterentwickelt werden, kann die positive Entwicklung des Bio-Sektors nachhaltig fortgesetzt werden. Die Studie basiert auf umfassenden INVEKOS-, ÖPUL- und Marktdatenanalysen, Expert:innen-Interviews sowie einer Online-Befragung und liefert eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung der österreichischen Bio-Politik 👇 Federführend waren: Alexander Dietl, Gessl Reinhard, Isabella Gusenbauer, Andreas Kranzler, Susanne Kummer, Friedrich Leitgeb, Richard Petrasek und Jacqueline Wilfer vom FiBL Österreich.

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