Post by Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Österreich

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🌳🌾 Agroforst gemeinsam weiterdenken – europaweit. Wie können Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen dazu beitragen, Landwirtschaft widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel zu machen, Biodiversität zu fördern und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähige Betriebsmodelle zu schaffen? Genau diesen Fragen widmete sich die "8th European Agroforestry Conference (EURAF 2026)", die Ende Juni an der Université de Neuchâtel (Schweiz) stattfand. Mehr als 400 Forschende, Landwirt:innen, Berater:innen und politische Entscheidungsträger:innen aus ganz Europa kamen zusammen, um aktuelle Forschung, innovative Praxisbeispiele und Zukunftsperspektiven der Agroforstwirtschaft zu diskutieren. Auch das FiBL Österreich war vertreten: Theresia Markut präsentierte ihre Forschung im Rahmen einer Posterpräsentation und eines Beitrags zur PAN -Zertifizierung (Piatti-Fünfkirchen Z. & Markut T.: "PAN Agroforestry Certification: A Participatory, Low-Threshold Approach to Farm-Level Agroforestry Verification in Austria") und brachte die österreichische Perspektive in den internationalen wissenschaftlichen Austausch ein. Besonders wertvoll war dabei der Dialog mit Kolleg:innen aus ganz Europa zu Themen wie Agroforstsystemdesign, Klimaanpassung, Biodiversität, Kohlenstoffspeicherung, Wissenstransfer sowie der praktischen Umsetzung von Agroforst in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Systemen. Neben wissenschaftlichen Sessions bot die Konferenz Exkursionen, Workshops, Poster-Sessions und zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen Forschung und Praxis – ganz im Sinne des europäischen Austauschs. Veranstaltet wurde die Konferenz von der European Agroforestry Federation (European Agroforestry Federation (EURAF) gemeinsam mit der Universität Neuchâtel, Agroscope, Agroscope - Agrarökologie und Umwelt, der Berner Fachhochschule BFH HAFL, dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL sowie weiteren Schweizer Partnerinstitutionen. Die EURAF vertritt Agroforst-Netzwerke aus mehr als 20 europäischen Ländern und setzt sich dafür ein, Agroforstsysteme als zukunftsfähige Form der Landnutzung europaweit zu stärken. Der intensive Austausch hat einmal mehr gezeigt: Die Herausforderungen des Klimawandels lassen sich nicht im Alleingang lösen. Internationale Zusammenarbeit, der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie der Blick über Ländergrenzen hinweg sind entscheidende Bausteine, um Agroforstsysteme weiterzuentwickeln und nachhaltig in die Landwirtschaft zu integrieren. Weitere Informationen: https://lnkd.in/d67TU2EX #FiBL #EURAF2026 #Agroforestry #Agroforst #ClimateResilience #Biodiversity #OrganicFarming #Research

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