Post by Florian Haupenthal
Maßkonfektion statt Software von der Stange – Damit Euer Team die richtigen Probleme löst. | Geschäftsführer der HaKiGo GmbH
Die letzten Tage haben mir zwei "Festival"-Armbänder beschert, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, die im Kern jedoch viel miteinander zu tun haben: Letzte Woche beim Metal Business Club hat Dirk Metality vorgestellt und diverse Neuanmeldungen verursacht (Bernd, haben wir das Ziel schon erreicht? 🙃). Außerdem hat er Black Dog Bändchen verteilt. Das Bändchen signalisiert ein offenes Ohr in Bezug auf Depressionen. In meinem privaten, engeren Umfeld ist das mittlerweile ein gesundheitliches Thema, über das fast genau so offen gesprochen wird wie über gebrochene Zehen (und ich mache freizeitlich Kampfsport und renne gegen Türrahmen, ist also kein Nieschenthema 🫠). Mit dieser Erfahrung scheine ich jedoch leider noch ziemlich alleine zu stehen und vielleicht kann ich das mit dem Bändchen ein bisschen mehr nach außen tragen. Lasst Euch einfach mal gesagt sein, dass es in meiner Bubble eigentlich ganz cool ist, aber brecht Euch jetzt bitte nicht meinetwegen die Zehen. Letztes Wochenende war dann auch noch CSD in Saarbrücken. Eigentlich braucht es allein schon einen eigenen Post nur wegen des „Saar 1450“-Fonts, aber darum geht es bei dem zweiten Armband natürlich nicht. Auch hier geht es darum Unterstützung für Sachen, die normal sind und über die man normal reden können sollte, zu signalisieren – und leider sorgt die fehlende Toleranz gegenüber Lebensentwürfen und Orientierungen wohl auch für die ein oder andere Depression. Kurzgefasst drücken die beiden Bändchen an meinem Handgelenk trotz des farblich harten Kontrasts beide des gleiche aus: Lass einfach normal über normale Sachen reden, damit es allen besser geht. P.S.: All denen, die die Armbänder hässlich finden sei gesagt: Seid einfach weniger scheiße, dann hab ich auch weniger Grund, solche Armbänder zu tragen.