Post by Fiskalrat

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Was bleibt, wenn die Inflation wieder zurückgeht? Oft ein fiskalischer Hangover, also ein böses Erwachen. 📉 Beim gestrigen hochkarätig besetzten Workshop „The Inflation Hangover in Public Finances“ diskutierten Vertreter des internationalen Netzwerks der europäischen Fiskalräte und national und international führende Expertinnen und Experten von Oesterreichische Nationalbank, Universität Wien, Europäische Zentralbank, EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung, WIFO und österreichischem Fiskalrat darüber, warum energiepreisgetriebene, importierte Inflation öffentliche Budgets kurzfristig entlasten kann, die eigentlichen Kosten aber oft erst später sichtbar werden. Für Österreich ist der verzögerte Anstieg der Ausgaben besonders stark ausgeprägt und die mögliche Fehleinschätzung eines gewonnenen budgetären Spielraums durch die Inflation besonders gefährlich. Indexierte Pensionen, Transfers, öffentliche Löhne und steigende Zinskosten tragen vergangene Inflation in künftige Budgets weiter. Insgesamt führte der Ende 2021 einsetzende Inflationsschock zunächst zu einer leichten Verbesserung des Budgetsaldos, während die mittel- bis langfristige Wirkung deutlich negativ ausfällt. Kernbotschaften: 👉 Inflationsbedingt höhere Staatseinnahmen sind kein gewonnener Budgetspielraum. 👉 Ein importierter Energiepreisschock verschlechtert mittel- bis langfristig die Budgetlage. 👉 Stützungsmaßnahmen müssen rasch, gezielt und temporär umgesetzt werden. 👉 Österreich braucht eine bessere Vorbereitung auf den nächsten Schock — durch den Aufbau fiskalischer Spielräume und eine bessere Datenbasis zu Haushaltseinkommen. Die Vorträge und Slides findet Ihr unter: https://lnkd.in/eYESMUJ2   #Fiskalrat #OeNB #IFI #EZB #Inflation #PublicFinance #Austria #FiscalPolicy #Budgetpolitik

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