Post by Fiona Harms

Gründerin Schutzschild Verlag | Expertin für Cybergrooming-Prävention | Autorin & Speakerin

Warum schreibt ein 38-jähriger Familienvater oder Abteilungsleiter abends und sonntags einer 13-Jährigen auf Instagram? Wenn man – wie wir im Schutzschild Verlag – 56.516 originale Täter-Nachrichten aus 582 Chats analysiert, verschwindet das Monster-Klischee aus dem Kino. Zum Vorschein kommt eine erschütternde psychologische Realität:Der typische Instagram-Cybergroomer in unserer Studie ist durchschnittlich 34,3 Jahre alt. Oft steht er mitten im Berufsleben oder hat Familie. Warum tut er das? In seiner Ehe ist die Routine eingekehrt. Die Frau reglementiert den Alltag und fordert Unterstützung im Haushalt; er fühlt sich bevormundet und spürt einen massiven Kontroll- und Machtverlust. Auf Instagram flüchtet er in die Überlegenheit. Eine 13-Jährige hat keine Vergleichswerte. Ihr gegenüber schlüpft er in die Rolle des überlegenen Lehrmeisters: „Jungs in deinem Alter sind Kleinkinder. Lass dir von einem erfahrenen Mann zeigen, wie das läuft.“In über 25 % aller Fälle nutzen Täter genau dieses Reife-Lob und diese Mentor-Rolle als Köder. Und bei jüngeren oder extrem vereinsamten Tätern (wie Fall Frank, 54 im Rollstuhl) dreht sich alles um die „Mitleids-Falle“.Kinder können sich nur schützen, wenn sie verstehen, was der Täter von ihnen will! Wir haben unsere gesamte Erhebung in eine visuelle, interaktive Präsentation (12 Folien) gegossen – speziell entwickelt für Vorträge. Hier klicken, auf dem Handy durchwischen und die Anatomie der Täter verstehen: https://lnkd.in/dJbiN7fg auf mein Profil für weitere interaktive Schul-Simulatoren und teilt diese Analyse! 💜 #Cybergrooming #Kinderschutz #LinkedIn #Pädagogik #Jugendamt #Meta #Schulsozialarbeit #Forensik

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