Post by Florian Hager

ARD-Vorsitzender und Intendant des Hessischen Rundfunks

Manchmal machen mir Gespräche gute Laune – mein Austausch mit Dominique Nikolaou hat genau das bewirkt.  Sie ist Geschäftsführerin in Sindelfingen und war eine Teilnehmerin von „Was Deutschland verbindet“: https://lnkd.in/e85ADfTH Bei diesem ARD-Projekt haben sich 84 Menschen, stellvertretend für 84 Millionen Deutsche, zu verschiedenen Themen ausgetauscht.  Fremde, unterschiedliche Lebenswelten, unterschiedliche Meinungen. Zwei Tage, Handys gleich am Anfang abgegeben. Und ich wollte von ihr wissen, wie war das für sie? Sehr offen und ehrlich sagt sie, dass viel entstanden ist: ➡️ Respekt. ➡️ Verbindung. Vier Wochen später haben die meisten noch Kontakt, ein paar planen ein Sommerfest. Sie sind offen reingegangen. Mit der Vorstellung, dass Verständnis schon entsteht, wenn man nur den Raum dafür schafft. So einfach ist es aber nicht. Einen Raum aufmachen ist das Leichte. Wirklich zuhören - nicht, um die eigene Antwort zu schärfen, sondern um den anderen zu verstehen - das ist die Arbeit. Bei vielen kam das Verstehen erst danach. Einstellungen verändern sich eben oft nur, wenn man dementsprechende Erfahrungen macht. Und dafür brauchen wir Räume. Neben vielen anderen Gedanken, die ich aus unserem Gespräch mitnehme, ist eine Aussage von Dominique besonders bei mir hängen geblieben: Nicht beim Verstehen stehenbleiben, sondern fragen, wie wir gemeinsam weiterkommen? Das ganze Gespräch gibt es hier zum Nachhören👇

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