Post by Felss Group GmbH

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Leichtbau heißt nicht: Hauptsache weniger Material. Ein Bauteil darf leichter werden. Aber nicht schwächer, ungenauer oder aufwendiger in der Fertigung. Ein Verfahren, das diese Anforderungen erfüllt: die inkrementelle Umformung. Sie bringt Material gezielt dorthin, wo es für die Funktion gebraucht wird, statt es nachträglich abzutragen. So entstehen hohle und dünnwandige Komponenten, die trotz reduziertem Gewicht Kräfte und Drehmomente übertragen können. Gleichzeitig führt die Kaltumformung zu einer gezielten Verfestigung des Materials. Der Faserverlauf bleibt ununterbrochen, was die Belastbarkeit und Dauerfestigkeit des Bauteils unterstützt. Das Ergebnis ist nicht einfach „weniger Gewicht“, sondern eine andere Art, Bauteile zu denken: Geometrie, Werkstoff und Fertigungsprozess werden gemeinsam ausgelegt. Genau darin liegt der Hebel für wirtschaftlichen Leichtbau. Wie das in der Praxis aussieht, erklärt Wolfgang A. Haggenmueller Haggenmüller im Expertenvideo. Den fachlichen Hintergrund finden Sie im Felss Wiki: https://lnkd.in/ek9PeuNN Wenn Ihre Komponente leichter werden soll, ohne an Funktion zu verlieren, lohnt sich der frühe Blick auf den Fertigungsprozess. Unsere Fachexperten prüfen, welche Leichtbaupotenziale durch Rundkneten, Axialformen oder Walzen möglich sind.

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