Post by fair equity
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Wir waren gestern mit Lutz Hethey und Caroline Flohr beim ersten Regionalforum Afrika der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim 🌍🚀 Herzlichen Dank an Bianca Untied für die Moderation und Einladung! Danke auch für die wertvollen Einblicke unserer Co-Panelisten: Agrartechnik & Landwirtschaft: Wilfried Koldehoff AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG und Frank Nordmann GRIMME Logistik: Benedikt Osterheider Meyer & Meyer Energie / dezentrale Versorgung: Nico Peterschmidt INENSUS GmbH – die bereits expandieren und erste Standorte in Afrika aufgebaut haben. Ein starkes Signal setzte auch Claudia Voß vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (German - African Business Association): Sie betonte, dass Engagement in Afrika vor allem Geduld braucht – und dass der Kontinent uns in vielen Bereichen, insbesondere der Digitalisierung, bereits voraus ist. Dieser Impuls passt hervorragend zu unserem Ansatz von Geduldskapital (patient capital): nachhaltige Entwicklung entsteht dort, wo langfristiges Denken auf lokale Innovationskraft trifft. Geduld bedeutet dabei keineswegs Stillstand – vielmehr anerkennen wir, dass in stark wachsenden, wenig gesättigten Märkten vieles anders funktioniert als in Europa. Die Voraussetzungen und Marktlogiken der 54 Länder sind unterschiedlich – genau deshalb braucht es partnerschaftliche Ansätze, die Raum für Entwicklung lassen. Neben industriellen Marktchancen braucht Afrika vor allem mehr Venture Capital – und insbesondere Geduldskapital. Viele afrikanische Startups und Wachstumsunternehmen sind hochinnovativ und lokal verankert. Doch ihnen fehlt häufig das Kapital und die Zeit, die sie benötigen – statt kurzfristiger Renditeerwartungen. Genau hier setzen wir an: Mit unserem wirkungsorientierten Beteiligungsansatz stellen wir patient, purpose-driven capital bereit. Wir schließen damit eine zentrale Finanzierungslücke genau in der Phase, in der junge Unternehmen ihre Lösungen stabilisieren und skalieren müssen. Wir verstehen uns als Brückenbauer für zukünftige Industriestandorte auf dem afrikanischen Kontinent. Denn gerade dort schaffen kleine und mittelständische Unternehmen den Großteil aller Arbeitsplätze – häufig jedoch ohne Zugang zu Kapital, strukturierten Märkten oder Wachstumsinfrastruktur. Durch die Kombination aus Kapital und einem starken regionalen Netzwerk leisten Non-Profit-Venture-Capital-Geber wie wir einen wichtigen Beitrag – sowohl für die dringend benötigten Arbeitsplätze in Afrika als auch für den erfolgreichen Markteintritt deutscher Unternehmen, die auf verlässliche lokale Partner angewiesen sind. Unsere Überzeugung: Wenn lokale KMUs wachsen, entstehen stabile Wertschöpfungsketten und zukünftige Industriestandorte – und damit ein Fundament, von dem afrikanische und deutsche Unternehmen gleichermaßen profitieren. Ein herzliches Dankeschön an alle Gesprächspartner – wir freuen uns auf die Fortsetzung! #investinafrica