Post by Fabian Hiber

Data-driven Supply Chain Specialist | SAP & Power BI | Prozessoptimierung | KPI Management | 10+ Jahre internationale Supply-Chain-Erfahrung

Ein verspäteter Container ist selten nur ein verspäteter Container. Auf dem Papier klingt es oft harmlos: Ein Schiff kommt später an. Ein Container verschiebt sich. Ein Termin wird neu geplant. In der Praxis beginnt dann aber häufig erst die eigentliche Kettenreaktion. Der verspätete Container kann bedeuten: • Material fehlt in der Produktion • Bestände reichen nicht wie geplant • Kundenaufträge verschieben sich • Sonderfrachten werden notwendig • Kosten steigen an mehreren Stellen gleichzeitig • OTIF gerät unter Druck Und genau hier zeigt sich, wie eng Supply Chain, Produktion, Logistik und Kundenservice miteinander verbunden sind. Die Verspätung selbst ist oft nur das sichtbare Problem. Die eigentliche Herausforderung liegt in den Folgen: Wer erkennt den Engpass früh genug? Wer entscheidet über Prioritäten? Welche Kundenaufträge werden geschützt? Welche Alternativen gibt es wirklich? Und wie schnell werden alle betroffenen Bereiche eingebunden? Aus meiner Erfahrung ist deshalb nicht nur entscheidend, ob ein Problem erkannt wird. Entscheidend ist, wie schnell aus Information eine konkrete Entscheidung wird. Denn in der Supply Chain wird aus einem kleinen Zeitverlust sehr schnell ein großes Kostenproblem. Wie geht ihr mit solchen Kettenreaktionen in euren Lieferketten um? #SupplyChain #Logistik #Seefracht #Produktionsplanung #OTIF #RiskManagement