Post by Claudia Feusi

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Eine Stahlrechnung kann sich am 1. Juli 2026 verdoppeln — ohne dass am Produkt selbst irgendetwas anders wäre.                                                                                                      Die EU hat ihr Stahl-Schutzregime grundlegend neu aufgestellt. Drei Punkte, die jeder Schweizer Exporteur kennen sollte:                                                                                                                                            Das zollfreie Kontingent sinkt von 33 auf 18,3 Mio. Tonnen pro Jahr — ein Minus von 47 %. Wer bisher zuverlässig innerhalb der Quote geliefert hat, kann sich darauf nicht mehr verlassen.                Ausserhalb des Kontingents gilt ein Zoll von 50 % statt der bisherigen 25 %. Doppelte Belastung — und das auch für nicht kontingentierte Produkte.                                    Neu wird zur Ursprungsprüfung das Kriterium «Schmelzen und Giessen» (melted and poured) angewandt. Es zählt nicht mehr, wo der Stahl zuletzt verarbeitet wurde, sondern wo er ursprünglich      erschmolzen und vergossen wurde. Für Schweizer Lieferanten, die Drittland-Stahl umschmieden oder weiterverarbeiten, ist das ein neues Compliance-Thema.                                                                                                       Die Reform basiert auf der politischen Einigung von Parlament und Rat vom 13. April 2026 und ersetzt das seit 2018 bestehende Regime, das am 30. Juni ausläuft.                       Drei Wochen Vorbereitungszeit. Wer jetzt Mengen, Kontingente und Ursprungsnachweise nicht durchgeht, läuft am 1. Juli in eine zollrechtliche Überraschung.                                  Wer ist davon betroffen — und wie lösen Sie das Ursprungsthema bei mehrstufiger Verarbeitung?                                                                 #TradeCompliance #Stahlhandel #EUZoll     https://lnkd.in/eczXZUwz

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