Post by EWE AG

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Die Energiewende im Nordwesten ist ein Erfolg und genau das wird zunehmend zur Herausforderung. Während immer mehr Windräder, Solaranlagen und Batteriespeicher ans Netz drängen, stoßen die Stromnetze an technische und regulatorische Grenzen. Was zunächst widersprüchlich klingt, zeigt sich inzwischen immer häufiger im Alltag eines Netzbetreibers: Nicht der Mangel an erneuerbarer Energie sorgt für die größten Herausforderungen, sondern ihr Erfolg. Allein im EWE-Netzgebiet stehen heute rund 8.500 MW Erzeugungsleistung einer Versorgungslast von rund 2.300 MW gegenüber. „Früher hat mir die Dunkelflaute Sorgen bereitet, heute eher die Hellbrise“, sagt EWE-NETZ-Chef Torsten Maus. Die Antwort darauf liegt zum großen Teil im Ausbau der Netze, vor allem auf Hoch- und Höchstspannungsebene der vorgelagerten Netzbetreiber. Es braucht aber auch zusätzliche Kapazitäten, zum Beispiel mehr Steuerungsfähigkeit, mehr Speicher und einen stärkeren Blick auf das Gesamtsystem. Denn die aktuellen Engpässe sind letztlich die Kehrseite einer positiven Entwicklung: Sie entstehen nicht trotz, sondern gerade wegen der Dynamik bei Energiewende, Industrie und Elektrifizierung. Für Torsten Maus überwiegt deshalb trotz aller Herausforderungen die positive Entwicklung. Mehr als 200.000 Photovoltaikanlagen im EWE-Netzgebiet zeigen, wie erfolgreich der Ausbau der Erneuerbaren vorankommt. Jetzt geht es darum, das Energiesystem insgesamt fit für diese neue Realität zu machen!

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