Post by The Federation of German Food and Drink Industries (BVE)
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𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗠𝗮ß𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲𝗻𝗽𝗮𝗸𝗲𝘁 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗻𝗮̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁 Die Bundesregierung setzt mit ihrem Maßnahmenpaket wichtige Signale für mehr Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Für die Ernährungsindustrie stecken darin einige lang geforderte Punkte. Ein besonders wichtiges Signal ist die geplante 1:1-Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) ohne zusätzliche nationale Verschärfungen. Künftig soll sie nur noch für Unternehmen mit mindestens 5.000 Beschäftigten und einem weltweiten Jahresumsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro gelten. Zudem sollen die Sorgfaltspflichten risikobasiert ausgestaltet werden. Das schafft mehr Rechtsklarheit und weniger bürokratische Last für die Betriebe. Positiv ist außerdem die angekündigte Beschleunigung des Ausbaus der Verteilnetze. Auch sie ist ein entscheidender Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Auch beim Welthandel bewegt sich etwas. Neue Freihandels- und Investitionsabkommen, ein besserer Schutz vor unfairen Handelspraktiken und eine Weiterentwicklung der Außenwirtschaftsstrategie sollen die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Für eine Branche mit hoher Exportquote sind offene Märkte eine wichtige Basis. "Die Bundesregierung hat sich offenbar auf den Weg gemacht und das in die richtige Richtung", resümiert Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer. Jetzt kommt es darauf an, dass den Ankündigungen konkrete Entlastungen folgen. Denn wer den Industriestandort Deutschland stärken will, muss die Ernährungsindustrie stärker in den Blick nehmen. Als drittgrößte Industriebranche versorgt sie täglich die Menschen, beschäftigt mehr als 600.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor, gerade auch im ländlichen Raum. #Ernährungsindustrie #Bürokratieabbau #Außenhandel #Wirtschaftspolitik #Lieferkette