Post by ENVIRIA

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Minus 499 €/MWh. Sechs Viertelstunden am Stück. 🧐 Negative Strompreise sind in den letzten Jahren durch den Zubau der Erneuerbaren immer häufiger aufgetreten: Ein sonniger Feiertag mit geringer Nachfrage ist allerdings neuer Rekord - wie bereits umfassend in dieser Woche kommentiert wurde. ⛔ Wir ordnen das klar ein 👇 Für Unternehmen mit einer integrierten Energie-Infrastruktur stellen Negativpreise eine echte Chance dar - und sind vor allem eines: ein konkretes Einkaufssignal. 💸 Denn wer Strom flexibel abnehmen, speichern und später nutzen kann, profitiert von einem Markt, in dem der Wert von Energie immer stärker vom Zeitpunkt abhängt. Genau deshalb werden Batteriespeicher für Gewerbe & Industrie strategisch immer relevanter. 🔋 Warum BESS? 🔎 Sie ermöglichen, günstige Preisphasen zu nutzen, Lastspitzen zu reduzieren und Energieflüsse wirtschaftlich zu steuern. Außerdem können sie netzdienlich agieren und PV-Strom durch Speicherung zeitlich verschieben, sodass er nicht abgeregelt werden muss. ☀️ Es gibt also vielerlei Gründe und die gehen weit über einzelne Unternehmensstandorte hinaus. ↔️ Wenn negative Preise häufiger auftreten, zeigt das nämlich auch: Der Ausbau erneuerbarer Energien muss stärker mit Flexibilität zusammengedacht werden. Besonders relevant sind dafür gewerbliche PV-Dachanlagen auf bereits versiegelten Flächen. Plant man einen Batteriespeicher in der Co-Location gleich mit, kann überschüssiger Strom direkt gespeichert werden und geht nicht verloren. 🏭 Dafür braucht es aber nach wie vor verlässliche Rahmenbedingungen:
schnelle Netzanschlüsse, planbare Kosten, klare Regeln für Baukostenzuschüsse und Investitionssicherheit für Unternehmen, die ihre Standorte flexibel mit PV & BESS aufstellen wollen. 🔌 Der Markt sendet das Signal: Strom wird dann wertvoll, wenn er steuerbar wird. Für Unternehmen liegt genau hier der nächste Hebel. Und für die Regulierung die Aufgabe, diese Flexibilität nicht auszubremsen, sondern skalierbar zu machen. ⚡

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