Post by en2x – Association Fuels and Energy e.V.

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Es sind viele Möglichkeiten denkbar, um erneuerbare Kraftstoffe herzustellen und in bestehende Raffinerien zu integrieren.⛽ Die eigentliche Frage ist: Wie lassen sich die Investitionsrisiken minimieren und eine schnelle Skalierung erreichen? Das war für unseren Kollegen Johannes Kohlmann einer der zentralen Punkte beim Stakeholder-Workshop von InnoFuels Innovationsplattform und REF4FU Refineries for Future, den das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) undDBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH gestern in Leipzig ausgerichtet haben. Wir nehmen mit: 🔹 Vielfalt als Stärke: Defossilisierung gelingt nicht am Reißbrett. Bestehende Anlagen zukunftsfest zu machen, braucht individuelle Lösungen. Für die notwendige Flexibilität braucht es einen offenen Austausch über Wege und Potenziale mit Wissenschaft und Politik. 🔹 Zeit ist der kritische Faktor: Die Technologiepfade sind da. Jetzt entscheidet sich, ob sie schnell genug Anwendungsreife erreichen, damit die Ziele zentraler Vorgaben, wie THG-Quote und ReFuelEU Aviation erreichbar bleiben. 🔹 Finanzierung bleibt der Knackpunkt: Gerade beim Hochlauf von des nachhaltigen Flugkraftstoffs E-SAF werden Investitionsentscheidungen noch von zu vielen Unsicherheiten erschwert. Am Ende muss sich der Einsatz langfristig rechnen. Ein starkes Signal aus der Diskussion: Automobil- und Kraftstoffwirtschaft ziehen an einem Strang. Eine verlässliche Langfristperspektive für erneuerbare Kraftstoffe im Straßenverkehr würde Investitionen planbarer machen – der Schlüssel dazu ist eine eigene Fahrzeugkategorie "VEEF"; die Fahrzeuge werden ausschließlich durch nachhaltige, sog. Eligibile Fuels betriebenen und in der EU-Flottenregulierung als emissionsfrei anerkennt. Danke an alle Mitwirkenden, darunter Karlsruher Institut für Technologie (KIT), DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH, Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V., CENA Hessen, Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG (MiRO), Verband der Automobilindustrie (VDA) e.V., Volkswagen und Porsche AG. Besonders beeindruckend: Wie viel wissenschaftliche Tiefe und persönliches Engagement in Deutschland zusammenkommt, um Antworten auf zentrale Zukunftsfragen zu finden. Etwa wie sich Raffinerien so weiterentwickeln lassen, dass Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Defossilisierung in Einklang gebracht werden können. Wo sehen Sie den größten Hebel, um erneuerbare Kraftstoffe schneller aus der Pilotanlage in die industrielle Produktion zu bringen: bei der Regulierung oder bei der Finanzierung? 👇

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