Post by en2x – Association Fuels and Energy e.V.

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Am 1. Juli endet der „Tankrabatt“: Die 12-Uhr-Regel führt jetzt zu einem besonderen Preiseffekt an der Zapfsäule. ⛽ Mehrere Dinge wirken zusammen: 🔸Die Steuersenkung fällt weg. Seit dem 1. Mai lag die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent niedriger, mit Mehrwertsteuer sind das rund 17 Cent pro Liter. Ab dem 1. Juli gilt wieder der reguläre Satz. Der Tankrabatt wurde durchweg und in voller Höhe an die Tankkundschaft weitergegeben. Entsprechend werden wir eine umgekehrte Reaktion sehen, wenn die Energiesteuer auf Benzin und Diesel wieder auf das reguläre Niveau angehoben wird. 📈 🔸 Wie genau sich die Preise darüber hinaus verändern, hängt vor allem von den Beschaffungskosten für Benzin und Diesel am Weltmarkt ab. Entscheidend sind die internationalen Notierungen der Fertigprodukte, etwa in Rotterdam, nicht der Rohölpreis. 🔸 Am 1. Juli bündelt die 12-Uhr-Regel die allgemeine Preisentwicklung und die Steueranpassung, die bereits ab Mitternacht gilt. Denn seit April dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben. 🕛 Übrigens: Frontier Economics hat in einer Studie festgestellt, dass der krisenbedingte Preisanstieg bei Diesel geringer ausfiel als in den meisten untersuchten EU-Ländern. Auch bei Benzin lag er nicht über dem internationalen Schnitt. Das hohe Preisniveau hierzulande erklärt sich vor allem aus Steuern, CO2-Kosten und der besonders ehrgeizigen deutschen Umsetzung der EU-Vorgabe RED III. Hinzu kommt: Länder mit staatlichen Eingriffen wie Preisdeckeln verzeichneten meist höhere Preisanstiege, nicht niedrigere. Auch das zeigt die Studie.

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