Post by EN2RE

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Lohnt sich ein Gewerbespeicher? Im Privatsegment gehört der Speicher fast schon standardmäßig dazu. Im B2B-Bereich – speziell bei Gewerbebetrieben mit klassischem Werktags-Lastprofil (G1, 8–18 Uhr) – sieht die Rechnung oft anders aus. Da der Hauptverbrauch parallel zur PV-Erzeugung läuft, ist der Eigenverbrauch ohnehin hoch. Bringt ein Großspeicher hier wirtschaftlich und energetisch den erhofften Hebel? Wir haben das Szenario für ein Unternehmen mit 90.000 kWh Jahresstromverbrauch basierend auf realen Klimadaten (Standort Köln) durchgerechnet: 🔹 Variante A: 100 kWp PV-Aufdach-Anlage (West/Ost), kein Speicher. 🔹 Variante B: Identische PV-Anlage + 100kWh/22kW Batteriespeicher. Die nackten Zahlen im direkten Vergleich: > Autarkiegrad: Steigt von 46,5 % auf 64,7 % > Netzbezug: Sinkt von 48.170kWh/a auf noch 31.809kWh/a > CO₂-Bilanz (netto): Reduziert sich von ca. 18,3t/a auf 12,09t/a > Stromkosten (netto): Sinken von 9.556€/a auf 6.575€/a Das Fazit aus den Daten: Trotz des ohnehin guten Matchings von Gewerbeprofil und Sonnenstunden drückt der Speicher den Netzbezug um fast 20%. Die Energiekosten sinken im Gesamtsystem um 3.000€ pro Jahr. Ob sich das bei aktuellen Hardware-Preisen amortisiert, hängt nun primär von den EPC-Installationskosten ab - ein Business Case ist hier wohl erst ab spezifischen Investitionskosten unterhalb von 300€/kWh vorhanden. Was denken Sie? Probieren Sie unseren Tool gerne selber kostenfrei aus - Ihre Meinung interessiert uns. 💡 Hintergrund: Diese Live-Simulation wurde mit unserem Energy Scenario Studio erstellt. Den interaktiven Zwilling dieses Szenarios können Sie hier selbst anpassen und Ihre individuellen Energie Szenarien berechnen. Den Link zum Tool finden Sie in den Kommentaren. #Energiewende #Photovoltaik #Gewerbestrom #Batteriespeicher #Stadtwerke

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