Post by EMP Chair Pro – Der Beckenbodenstuhl
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Ab Sommer wird Ihre Praxis weniger verdienen. Nicht, weil Sie schlechter arbeiten. Sondern weil das System spart. Am 29. April 2026 hat das Bundeskabinett das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. 2027 soll die gesetzliche Krankenversicherung um 16,3 Milliarden Euro entlastet werden. Und die unbequeme Wahrheit ist: Wenn im System gespart wird, kommt der Druck irgendwann bei denen an, die jeden Tag Patienten behandeln. Bei Praxen. Bei Teams. Bei Inhabern. Während Kosten für Personal, Miete, Energie, Software und Material weiter steigen, wird die wirtschaftliche Freiheit vieler Praxen nicht automatisch größer. Mehr Patienten pro Tag? Kürzere Taktung? Noch weniger Pause? Noch mehr Druck auf das Team? Das ist keine Strategie. Das ist Überleben auf Verschleiß. Praxen, die 2027 fast ausschließlich vom Kassenrezept leben, werden diesen Druck zuerst spüren. Deshalb reicht es nicht mehr, nur noch auf Heilmittelvergütung und volle Terminpläne zu hoffen. Jetzt ist der Zeitpunkt, ein zweites wirtschaftliches Standbein aufzubauen: mit sinnvollen Selbstzahlerleistungen, die nicht direkt am Kassenbudget hängen. Aber genau hier liegt der entscheidende Punkt: Eine Selbstzahlerleistung darf nicht einfach nur „mehr Umsatz“ bedeuten. Sie muss auch für Patienten sinnvoll sein. Gerade Beckenbodenthemen werden im Alltag häufig verschleppt, verharmlost oder gar nicht erst aktiv angesprochen. Viele Betroffene wissen nicht, wie sie richtig trainieren sollen. Andere schaffen es im Alltag nicht, konsequent dranzubleiben. Und viele suchen nach einer Möglichkeit, ihren Beckenboden gezielt, diskret und ohne unangenehme Situation zu trainieren. Deshalb ist Beckenbodentraining kein beliebiges Zusatzangebot. Es betrifft Frauen nach Geburt. Frauen in den Wechseljahren. Männer nach Prostataoperationen. Menschen, die ihren Beckenboden kaum gezielt ansteuern können. Für Praxen entsteht daraus eine wirtschaftliche Chance. Für Patienten entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu einem Thema, das Lebensqualität, Körpergefühl und Alltagssicherheit spürbar beeinflussen kann. Genau deshalb werden Praxen in den nächsten Jahren nicht nur fachlich gut sein müssen. Sie werden auch wirtschaftlich klug aufgestellt sein müssen. Denn wer Patienten langfristig gut versorgen will, muss als Praxis selbst stabil bleiben.