Post by Elisabeth Zehetner
Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus 🇦🇹
Alle reden über KI aus den USA und China. Heute habe ich ein Team getroffen, das zeigt, warum wir auch selbstbewusst über KI aus Österreich und Europa sprechen sollten. Denn mit eustella startet morgen eine neue europäische KI-Plattform made in Austria. Der Anspruch dahinter ist eine KI aus Europa, entwickelt auf europäischen Werten wie Datenschutz, Datensouveränität und Sicherheit. Mich hat beim Besuch besonders der pragmatisch, lösungsorientierte Zugang des extrem jungen Teams begeistert, das beweist, dass technologische Spitzenleistungen nicht nur im Silicon Valley, in China oder Frankreich entstehen können, sondern auch in Österreich. Genau diese Haltung brauchen wir. Denn es geht um nichts weniger als die Frage, ob Europa bei Zukunftstechnologien nur Konsument bleibt oder selbst Gestalter wird. Ob unsere Daten, unsere Infrastruktur und unsere Wertschöpfung hier bleiben. Und ob aus innovativen Ideen internationale Erfolgsgeschichten entstehen können. Wer bei Schlüsseltechnologien abhängig ist, verliert Gestaltungsspielraum. Wer sie selbst entwickelt, schafft Wertschöpfung, Arbeitsplätze und strategische Souveränität. Deshalb haben wir in der Industriestrategie neun Schlüsseltechnologien definiert. Künstliche Intelligenz gehört ganz klar dazu. Unser Ziel muss sein, dass Ideen in Österreich nicht nur entstehen, sondern hier die besten Rahmenbedingungen vorfinden, um zu wachsen, Kapital anzuziehen, Talente zu gewinnen und weltweit zu skalieren. Europa verfügt über exzellente Talente, starke Forschung und innovative Unternehmen. Jetzt geht es darum, daraus auch globale Technologieführer zu machen. Danke euch Matteo Rosoli, Bastian Kellhofer, Alexander Maitz, Jakob Steinschaden und euer gesamtes Team. Mit eustella zeigt ihr, was möglich ist, wenn österreichischer Gründergeist auf eine der spannendsten Technologien unserer Zeit trifft. Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start und freue mich auf euren weiteren Weg. (StS)