Post by Elia Blülle

Reporter @Republik Magazine

Kein anderer ausländischer Funktionär hat Trump in dessen zweiter Amtszeit so oft besucht wie FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er tauchte überall auf. Bei der Inauguration. Als Trump seinen Friedensrat gründete. Als Trump den Gaza-Frieden diktierte. Lachend im Hintergrund, als Trump den Golf von Mexiko umbenannte. Am Anfang dieser Recherche stand dann der Friedenspreis. Wir fragten uns: Ist ihm dieses Einschleimen nicht peinlich? Was verspricht er sich davon? Ist es die Macht, die Gianni Infantino zu einem solchen Menschen gemacht hat – oder war er schon immer so? Im Dezemer haben Boas Ruh und ich uns vorgenommen diesen Fragen nachzugehen, wir wollten Infantino verstehen. Und dafür mit so vielen Menschen wie möglich sprechen. Mit Freunden, Feinden, Familie. Letztlich haben wir dann mit 84 Personen geredet – in diskreten Sitzungszimmern, Luxushotels und Walliser Kneipen. Link zum Text findet ihr in den Kommentaren. Danke für die Zusammenarbeit Boas Ruh. Redigatur Carlos Hanimann. Produktion Viviane Stadelmann. Korrektorat Daniel Meyer. Illustration: QuickHoney. Und danke an die vielen Personen, die uns vertraut haben.

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