Post by Sebastian Meier
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Ein Quereinsteiger, der vorher ein Schwimmbad geleitet hat, denkt unternehmerischer als mancher, der seit zwanzig Jahren seine Firma führt. Bei Oliver Steinacker habe ich genau das erlebt. Er übernimmt Ende 2021 ein kleines Batterie- und Beleuchtungshaus am Erfurter Kreuz. Reiner Handel. Dann kommt Corona. Statt abzuwarten, baut er ein Geschäft mit Tests und mobilen Stromspeichern auf. Das wird sein erstes Jahr. Dann bricht genau dieses Geschäft weg. Zwei Felder weg, fast über Nacht. Wieder steht er nicht still. Er entwickelt eine eigene Marke, den Powerkönig Leuchtwert. Er holt Elektriker ins Haus und macht aus dem Händler ein Handwerksunternehmen. Heute trägt die Firma mehrere Säulen. Was mich daran begeistert: Oliver ist ins Unternehmertum eher hineingerutscht. Aber er handelt vom ersten Tag an wie einer, der gar nicht anders kann. Und hier im Osten ist dieser Weg selten der bequeme. Wer hier aus dem Nichts eine Marke aufbaut, hat weniger Netz unter sich. Genau das macht für mich den Respekt davor größer. Mit Oliver haben wir ausführlich über diesen Weg gesprochen, das Gespräch ist verlinkt in den Kommentaren. Macht der Druck einen besseren Unternehmer, oder hätte Oliver das auch ohne die Krisen so gemacht?