Post by DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall
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++ Wasser hat einen Wert – Bayern führt den Wassercent ein++ Zum 1. Juli 2026 wird in Bayern erstmals der sogenannte Wassercent erhoben 💧 💬"Der Wassercent ist ein Meilenstein für den Grundwasserschutz in Bayern. Er gibt unserem wichtigsten Lebensmittel einen Wert. Der Wassercent soll zu einem möglichst schonenden Umgang mit der Ressource Wasser beitragen. Gerade die aktuelle hitzebedingte Wassersituation in vielen Regionen Bayerns zeigt, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Wasserressourcen ist. Der Wassercent leistet dazu einen wichtigen Beitrag und stärkt den langfristigen Schutz unserer Wasservorkommen. Die Einnahmen aus dem Wasserentnahmeentgelt werden zweckgebunden für Maßnahmen zum Wasserschutz und für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung verwendet." - Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber Was bedeutet das? 🔹 10 Cent pro entnommenem Kubikmeter Grundwasser💧 🔹 Freibetrag von 5.000 m³ jährlich (im Startjahr 2026 anteilig 2.500 m³)📊 🔹 Zahlungspflicht für alle direkten Grundwasserentnehmer (z. B. öffentliche Wasserversorger, private Entnehmer und die Industrie)🏭 🔹 Haushalte sind indirekt betroffen, da Kosten über Wasserversorger weitergegeben werden können🏠 ✅Die erste Erhebung erfolgt im zweiten Halbjahr 2026, die Abrechnung und Zahlung erfolgen dann im Jahr 2027. Entgeltpflichtige müssen ihre entnommenen Wassermengen bis zum 1. März 2027 an die zuständigen Behörden melden. 🎧 Was heute politisch umgesetzt wird, haben wir bereits vor einiger Zeit im Podcast „Kanal Royal“ mit Thorsten Glauber diskutiert: 🔹Wie steuern wir Wasserressourcen nachhaltig? 🔹Welche Nutzungskonflikte zeichnen sich ab? 🔹Und welche Rolle spielen Instrumente wie der Wassercent in der Praxis? Die Folge zeigt: Zwischen politischem Anspruch und praktischer Wirkung liegt oft ein weiter Weg – hören Sie nochmal rein. 🎧 https://sohub.io/gxr1 https://sohub.io/pjqs 💬 Wie bewerten Sie den Wassercent? Ist er ein wirksames Steuerungsinstrument für den Schutz unserer Wasserressourcen – oder braucht es weitere Maßnahmen?
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