Post by Dr. Dr. med. univ. Florian N. Auerbach MD, FEBO, MHBA

Facharzt für Augenheilkunde | Präventivmedizin und Augendiagnostik im Fokus

Letzten Donnerstag war wieder so ein Tag. 16 Stunden. Kaum Pause. Abends noch Mails. Und trotzdem, als ich den Raum abgesperrt habe und kurz stehengeblieben bin ,habe ich gedacht: Ich bin dankbar. Nicht für die 16 Stunden. Sondern für das, was dahintersteckt. Dafür, dass ich einen Platz gefunden habe, an dem ich ärztlich wirken kann – so wie ich es mir immer vorgestellt habe. Mit Zeit für den Menschen, der vor mir sitzt. Mit Geräten, die das möglich machen, was ich mir früher nicht leisten konnte. Mit Räumlichkeiten, die sich richtig anfühlen. Es gibt Momente, in denen man einfach in sich gehen muss. Nicht um zu analysieren. Nicht um zu optimieren. Sondern um zu spüren: Was habe ich eigentlich. Einen Beruf, der sinnvoll ist. Einen Ort, der meiner ist. Menschen, die mir vertrauen. Das ist nicht selbstverständlich. Das weiß ich. Ich habe Jahre in der Klinik gearbeitet. Viele davon schön. Manche zerмürbend. Und irgendwann wurde klar: Es gibt einen Unterschied zwischen einem Job und dem Platz, der zu einem passt. Diesen Platz zu finden – und dann auch den Mut zu haben, ihn zu bauen – das ist das Größte, was ich je getan habe. Heute ist Sonntag. Ich sitze und denke zurück. Und bin froh. Wenn ihr heute Abend den Schlüssel umdreht: Bleibt kurz stehen. Schaut euch um. Und fragt euch: Bin ich dankbar? Vielleicht öfter als ihr denkt. #Dankbarkeit #Selbständigkeit #Privatpraxis #Ophthalmologie #Augenarzt #ArztseinMenschsein #Mannheim #Leadership #Sinn #DiekleinenDinge #Achtsamkeit #Praxisinhaber #Unternehmertum

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