Post by Dominik Rapacki

CEO @ meetergo & CrabClear | Der souveräne Stack für Kundentermine: Buchung, E-Signatur & Zahlungen auf EU-Servern | 40.000+ Teams, keine US-Cloud | 🇪🇺 Bootstrapped

Frankreich wirft Microsoft gerade aus dem Staat. 2,5 Millionen Arbeitsplätze in der Verwaltung sollen raus aus nicht-europäischer Software. Und das ist keine Absichtserklärung für irgendwann. Am 8. April hat die französische Digitalbehörde DINUM jedem Ministerium eine Frist gesetzt: Bis Herbst 2026 einen Plan vorlegen, wie man aus US-Software aussteigt. Betriebssysteme. Office. Cloud. Antivirus. KI. Datenbanken. Alles. Du denkst, das ist Behörden-Politik und betrifft dein Unternehmen nicht? Tut es doch. Denn der Grund ist nicht das Geld. Der Grund ist der CLOUD Act: Gehört eine Software einem US-Konzern, kann eine US-Behörde theoretisch auf die Daten zugreifen. Egal, wo der Server steht. Und das ist keine These von Datenschützern. Das hat Microsoft selbst gesagt. Vor dem französischen Senat. Unter Eid. Auf die Frage, ob US-Behörden ohne Zustimmung an die Daten französischer Kunden kommen: „Nein, das kann ich nicht garantieren." Frankreich ist damit nicht allein: → Das EU-Parlament hat im Januar mit 471 zu 68 für den Ausstieg aus der US-Tech-Abhängigkeit gestimmt. → „Open Source zuerst" soll Standard bei öffentlichen Aufträgen werden. Es geht hier nicht um Microsoft gegen Linux. Es geht um die Frage, wer die Infrastruktur kontrolliert, in der deine Daten liegen und unter welchem Recht diese Firma steht. Wenn ein ganzer Staat 2,5 Millionen Arbeitsplätze umstellt, kann dein Unternehmen aus einem einzigen US-Tool aussteigen. Am 9. Juni startet mit Euro-Office sogar eine europäische Alternative zu Microsoft 365. Frankreich hat einen Plan und eine Frist. Die meisten Unternehmen hier haben das Thema noch nicht mal auf der Agenda. 😉 🔗 Quellen in den Kommentaren. #DigitaleSouveränität #CloudAct #DSGVO #MadeInEurope

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