Post by Dominik Ebert
Digital-Strategie für Kirchen: Eigene App-Lösungen für mehr echte Gemeinschaft im 21. Jahrhundert.
Meine 2 cent. Das Bild ging durch die Medien: Jonathan Tah, Felix Nmecha und die Spieler von Curaçao stehen nach dem Abpfiff zusammen auf dem Rasen und beten. 🙏⚽ Ja, ich weiß, dazu wurde in den letzten Tagen schon viel geschrieben. Die Reaktionen teilen sich meistens in zwei Lager: Die einen sind voller Stolz, dass der christliche Glaube so offen auf großer Bühne gezeigt wird. Die anderen üben scharfe Kritik, weil ihnen die angeblich theologischen Ansichten einzelner Spieler nicht passen. Hier meine 2 cent dazu... Genau dieses Bild ist die beste Antwort auf die ganze Kritik. Da wurde auf dem Spielfeld nicht vorher abgecheckt, wer eigentlich gerade welche theologische Strömung vertritt, wer welche Regeln befolgt oder welcher Kirche er angehört. Nein. Was diese Männer in dem Moment geeint hat, war schlicht und ergreifend ihr Glaube an Jesus Christus. Sie standen dort in erster Linie als Brüder im Glauben, die gemeinsam beten. Ich habe manchmal das Gefühl, wir driften zu oft in theoretische Grabenkämpfe ab. Das was eint ist aber erstmal der Glauben an Jesus Christus - nicht mehr, nicht weniger - Theologische Befindlichkeiten klären wir dann mal wann anders. Gerne auch dann im Himmel, da hab ich dann auch etwas mehr Zeit. 😉 Hier auf der Erde, sollten wir im selben Team spielen. Zu kurz gedacht? Vielleicht. Aber hey, ich bin auch kein Theologieprofessor, sondern ein ganz "normaler" Christ, der an die verbindende Kraft des Glaubens glaubt. Der, der uns eint, ist größer als das, was uns trennt. P.s. Die mit Abstand größte Glaubengemeinschaft auf Curaçao ist Römisch-Katholisch, Nmecha ist meines wissens nach Evangelisch. 😉