Post by Dmytro Lyevin
Liquidität, Working Capital & Krisenmanagement im internationalen Handel | 19 Jahre operative Importpraxis | China • Dubai • EU
Viele Importeure löschen Brände. Wenige suchen die Ursache. Das Problem: Die meisten Risiken werden dort gesucht, wo sie sichtbar werden – im Lager, im Cashflow, in der Marge oder beim Wechselkurs. Dabei entstehen sie oft Monate vorher. Die Kette der Entscheidungen: Beschaffung → Finanzierung → Zahlung → Import → Bestand → Verkauf → Liquiditätsrückfluss Wer heute über zu hohe Bestände klagt, hat die Entscheidung dazu meist vor Monaten getroffen. Wer unter Liquiditätsproblemen leidet, kämpft oft mit den Folgen alter Einkaufsentscheidungen. Deshalb wirken viele Maßnahmen wie reine Feuerwehrarbeit: Mehr Marketing. Mehr Rabatte. Mehr Vertrieb. Mehr Druck auf Lieferanten. Endlose Diskussionen mit dem Steuerberater. Das Feuer wird kurz kleiner. Die Ursache bleibt. Meine Erfahrung aus 19 Jahren internationalem Handel: Die meisten Probleme entstehen nicht dort, wo sie sichtbar werden. Sie entstehen an einer anderen Stelle der Kette. Genau deshalb betrachte ich Risiken nicht isoliert, sondern entlang der gesamten Struktur: Beschaffung → Finanzierung → Zahlung → Import → Bestand → Verkauf → Liquiditätsrückfluss Meine Aufgabe ist nicht, Brände für Unternehmen zu löschen. Meine Aufgabe ist es, die Kette so zu betrachten, dass diese Brände gar nicht erst entstehen. Denn die meisten Risiken entstehen nicht dort, wo sie sichtbar werden. Sondern dort, wo niemand die gesamte Kette betrachtet. #InternationalTrade #WorkingCapital #Cashflow #Liquidität #SupplyChain #Import #Risikomanagement #Außenhandel