Post by German Aerospace Center (DLR)
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🪐 Vom Staubkorn zum Planeten Diese künstlerische Darstellung zeigt einen der faszinierendsten Prozesse im Universum: winzige Staubteilchen kollidieren, haften aneinander und wachsen über Zeit zu immer größeren Strukturen – den ersten Bausteinen von Planeten. Im Experiment „Laplace“ untersuchen Forschende diese frühe Phase der Planetenentstehung. Das Experiment ist im Mai mit einer Falcon 9-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Warum im All? Wenn kosmischer Staub aufeinandertrifft, ballt er sich extrem langsam zu immer größeren Brocken (sogenannten Planetesimalen) zusammen. Um diesen Prozess genau zu beobachten, braucht es dauerhafte und stabile Schwerelosigkeit. Und die gibt es aktuell nur auf der ISS. Benannt ist das Experiment nach dem französischen Mathematiker Pierre-Simon Laplace, der den Vorgang der Planetenentstehung bereits im Jahre 1796 beschrieb. Das internationale Projekt wird von der Deutsche Raumfahrtagentur im DLR gefördert, beteiligt sind Forschende der Technische Universität Braunschweig, der Vrije Universiteit Brussel und der University of Central Florida. Video Credits: (Technical University of Denmark, Lars A. Buchhave)
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